IMMH

Ausstellungstagebuch #10: Der Aufbau der Ausstellung

Der Aufbau von „EAST MEETS WEST – Die Maritime Seidenstraße im 13. bis 17. Jahrhundert“ befindet sich im Endspurt. Die Exponate werden aufgestellt und die letzten Details aufpoliert. Dafür hat das Internationale Maritime Museum einige prominente Gäste im Haus.

Ein Teil der Mitwirkenden am der Aufbau von EAST MEETS WEST.

Voller Einsatz des Aufbau-Teams

Das ganze Team des IMMH ist gerade im Einsatz. Beim Aufbau der Ausstellung machen Haustechniker, Historiker, Raumpflegekräfte, Archivare, Gestalter, Museumspädagogen, Presse- und Öffenlichkeitsarbeiter, Vorstandsmitglieder und viele weitere Helfer mit. Der Aufbau der Ausstellung ist harte Arbeit. Allerdings wissen wir alle, dass am Ende etwas ganz Besonderes entstehen wird: Die Sonderausstellung „EAST MEETS WEST“ ist das größte Projekt, das das IMMH je in Angriff genommen hat.

Ferdinand Tamm (rechts), bereits die 3. Generation seiner Familie im IMMH.

Hart arbeitende Gäste

Die Ausstellung wird Schätze des Guangdong Museums zeigen. Um diese wertvollen und teils hoch empfindlichen Exponate richtig zu behandeln und ins richtige Licht zu setzen, ist eine ganze Delegation an Kollegen aus Guangzhou nach Hamburg gekommen. Das IMMH freut sich sehr, gemeinsam mit den Museumsmitarbeiterinnen Cai Yi Zhi, Huang Xue Feng, Wu Li Nong, Zheng Li, Liu Li, Duan Xiao Hong und mit den beiden Lichtkünstlern Simon Lee und Zeng Riu zu arbeiten.

Die Kooperation unserer beiden Museen besteht nicht nur darin, eine erstklassige Ausstellung aufzubauen. Darüber hinaus zeigt sie, dass wenn man sich gemeinsame Ziele setzt, kulturelle Unterschiede oder Sprachbarrieren keine Rolle spielen. Bei einem solchen Projekt entsteht ein Wissensaustausch, der uns alle bereichert. Wir freuen uns darauf, das Ergebnis unserer deutsch-chinesischen Zusammenarbeit sehr bald mit unseren Besuchern teilen zu können.

An dieser Stelle soll noch ein weiterer Gast im Maritimen Museum erwähnt werden: Dr. Stanislaw Rowinski, Konservator im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Er musste zwar nicht so lange reisen, wie unsere chinesischen Kollegen, doch seine Unterstützung ist genauso wichtig für den Erfolg der Ausstellung. Bei ihm und bei den Mitarbeitern des Guangdong Museums möchte sich das IMMH herzlich bedanken.

Der Aufbau in Bildern:

Ausstellungstagebuch:
Teil 1: Was bisher geschah
Teil 2: Raum schaffen
Teil 3: Die Dschunke
Teil 4: Das Plakat
Teil 5: Die Vitrinen
Teil 6: Der Vertrag
Teil 7: Der Versand
Teil 8: Hintergründe und Informationen
Teil 9: Die Ankunft der Exponate
Teil 11: Die Eröffnung
Teil 12: Das „Wir“
Teil 13: Das Buch

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