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Ausstellungsrundgang

Unsere Sammlung online entdecken

Die weltweit größte private maritime Sammlung von Prof. Peter Tamm kann nun virtuell erkundet werden. Der 3D-Rundgang soll Lust auf einen Besuch im Maritimen Museum machen und auch Freunden und Förderern des Museums einen Einblick ermöglichen.

Die weltweit größte private maritime Sammlung von Prof. Peter Tamm wird in der Dauerausstellung des Internationalen Maritimen Museums Hamburg präsentiert. Auf 9 Decks erleben Sie, wie die Natur den Menschen herausfordert und ihm immer wieder seine Grenzen aufzeigt. Und Sie erkennen, wie Neugier und Machtstreben die Entwicklung der Seefahrt vorantreiben.

Deck 1

Die Entdeckung der Welt

Navigation und Kommunikation

Dank GPS findet man heute leicht den Weg in unbekannten Gegenden. Aber wie wusste der Kapitän eines historischen Segelschiffs, wo er war und wohin er fahren musste? Am Beispiel von Kompass, Astrolabium, Sextant und weiteren historischen Navigationsgeräten behandelt das Deck 1 die Themen Navigation und Kommunikation, u.a. mit Flaggen und Modellen von Lotsenschiffen und Leuchttürmen.

Möchten Sie selbst einmal ans Steuer? Unser High-Tech-Schiffsführungssimulator eröffnet unseren Besuchern eine ganz besondere Perspektive: Als Kapitän, Lotse oder Rudergänger eintauchen in die Welt der großen Container- und Kreuzfahrtschiffe.

Auf dem Zwischendeck liegt die Queen Mary II, aus fast einer Million Legosteinen, im Dock!

Deck 2

Mit dem Wind um die Welt

Schiffe unter Segeln

Das Deck 2 der Dauerausstellung gibt einen Überblick über die Fortschritte der Seefahrt von der Antike bis in das 20. Jahrhundert. Gezeigt werden Modelle von Segelschiffen und nacheinander werden wichtige und spannende Kapitel aus dem Geschichtsbuch der Segelschiffe aufgeschlagen und die Leistungen der Seefahrernationen wie der Spanier, Osmanen, Engländer und Niederländer besprochen. Eins hatten alle gemeinsam: Stets entschied der Wind, auf welcher Route und wie schnell ein Kapitän sein Ziel erreichte. Die Ära endet mit den Windjammern, den letzten kommerziellen Segelschiffen.

Auf dem Zwischendeck lernen Sie die geheimnisvolle Bruderschaft der Cap Horniers kennen und begegnen den Schrecken der Meere: den Piraten.

Deck 3

Geschichte des Schiffbaus

Vom Handwerk zur Wissenschaft

Schiffe und Boote sind eindrucksvolle Beispiele für das technische Wissen der Epochen und Regionen, in denen sie entstanden. Im Lauf der Jahrhunderte veränderten sich Material und Technik der Schiffbauer, bis hin zum Antrieb der Schiffe vom Segel zum Motor. Wichtige Stationen auf dem Deck 3 sind u.a. ein Einbaum, von William Keltridge 1684 angefertigte Schiffbaupläne und das Modell einer Antriebsmaschine der “Titanic”. Erleben Sie im Zeitrafferfilm, wie auf der Werft von Blohm + Voss das Containerschiff “Cosco Panama” entsteht.

Deck 4

Dienst an Bord

Im Zeughaus der Geschichte

Bestimmten das Rumfass und die neunschwänzige Katze den Alltag der Matrosen auf einem Segelschiff? Ein Seemann musste unter schweren Bedingungen harte Arbeit verrichten. Mit den Dampfschiffen kamen ganz neue Aufgaben an Bord. Aber immer verbirgt sich dahinter ein streng organisiertes System. Auszüge aus Berichten von Zeitzeugen ergänzen die Ausstellungsobjekte.

Deck 5

Krieg und Frieden

Marinen der Welt seit 1815

Mit der Entdeckung der Seewege nach Indien und Amerika beginnt auch das Zeitalter des Kolonialismus und der Aufstieg der europäischen Mächte zur Weltherrschaft: Wollen zunächst Spanien und Portugal die Welt unter sich aufteilen, so erwächst ihnen schon bald Konkurrenz in Gestalt von Frankreich, Holland und England. Später versucht das geeinte Deutschland, sich als Kolonial- und Großmacht zu etablieren, scheitert aber im Ersten Weltkrieg und im Zweiten gar mit dem Griff nach der Weltherrschaft. Damit einher geht der Niedergang des britischen Empire und der Aufstieg der USA und Russland. Deck 5 zeigt diese historischen Prozesse.

Deck 6

Moderne Seefahrt

Handels- und Passagierschifffahrt

Auf Deck 6 der Dauerausstellung erfahren Museumsbesucher, wie sich der Gütertransport seit der Zeit der Dampfmaschinen verändert hat. Den größten Einschnitt stellt die Einführung des genormten 20-Fuß-Containers dar, der seit den 1960er Jahren die Standardisierung des Handels bestimmte. Doch nicht nur der Handel bringt hohe Gewinne: Kreuzfahrten boomen wie kaum eine andere Schifffahrtsbranche. Lässt sich die Faszination dieser Seereisen nachvollziehen? Werfen Sie einen Blick in die Originalkabinen der “Hanseatic” und der “Sea Cloud II”, die im Museum ausgestellt sind.

Deck 7

Expedition Meer

Das letzte Geheimnis der Erde

“Der Mond ist besser erforscht, als die Tiefsee”, sagt Museumsgründer Prof. Peter Tamm. Wie das Meer erforscht wird, welche Chancen, aber auch Gefahren der Ozean der Zukunft birgt, wird auf diesem Deck thematisiert. Die Expedition führt von den ersten Entdeckungs- und Forschungsreisenden wie James Cook, Georg Forster und Karl Chun zu den führenden Instituten der Meeresforschung, die sich mit ihrer Arbeit auf Deck 7 präsentieren.

Deck 8

Kunstsammlung

Marinemalerei und Schatzkammer

Die Weite des Meeres, seine Rätsel und Geheimnisse haben Künstler seit jeher inspiriert. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich die maritime Marinemalerei als eigenständige Gattung der Landschaftsmalerei. Der Ausgangspunkt der Kunstbewegung lag in den Niederlanden, deren wirtschaftliche und politische Entwicklung stark von der Seefahrt abhing.

Die Darstellungen von Schiffen, Häfen und Küstenlandschaften zeugen von den Bedingungen ihrer Entstehungszeit. Nicht selten schildern die Gemälde historische Ereignisse. Sie dokumentieren auch wissenschaftliche Erkenntnisse, zum Beispiel auf dem Gebiet des Schiffbaus. Die Marinemaler gelten als Chronisten ihrer Epoche.

Auf diesem Ausstellungsdeck präsentiert das Internationale Maritime Museum Hamburg Gemälde aus über 400 Jahren maritimer Kunstgeschichte. Zu sehen sind Werke der niederländischen, britischen, skandinavischen, russischen und deutschen Marinemalerei.

Deck 9

Modelle

Die große Welt der kleinen Schiffe

Auf diesem Deck finden Sie den Ursprung der Sammlung: Die Miniatur eines Küstenmotorschiffs im Maßstab 1:1250. Mit diesem Modell fing vor über 80 Jahren alles an. Mittlerweile beherbergt das Museum über 50.000 Modelle aus aller Herren Länder, Seeschlachten und Hafenlandschaften im gleichen Maßstab. Die kleinen Wasserlinienmodelle dienten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Schiffserkennung sowie der Illustration militärischer Strategie und Manövern auf See. Der Größenvergleich zwischen einem Wikingerschiff und der Queen Mary 2 beeindruckt ebenso wie der Überblick über die Entwicklung verschiedenster Schiffstypen. Dioramen zeigen Werften und Häfen der Vergangenheit und der Gegenwart, so zum Beispiel die Anlagen in Bremerhaven mit 60.000 Containern. Der Rundgang über Deck 9 der Dauerausstellung fasst die gesamte Seefahrtsgeschichte im Kleinstformat zusammen.

Starten Sie den 3D-Rundgang durch das IMMH


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Tel.: +49 (0)40 300 92 30–0
Fax: +49 (0)40 300 92 30-45
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