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8. Juli 2016

Der Dwarsläufer – Hauptsache Maritim mit Konrad Lorenz

Am Mittwoch den 13. Juli um 18:30 Uhr heißt es wieder „Hauptsache Maritim“ – diesmal mit viel Humor und Musik der späten 1960er Jahre.

Plakatlesungmusik

 

Der Dwarsläufer

ist ein Krebs mit seitlich orientiertem Fluchtverhalten. Oder ein Schiff, das gefährlich Zickzack fährt. Beides trifft auf Kalle zu. Ende der 1960er verlässt er St.Pauli und wird Seemann. An Bord eines Bergungsschleppers bringen ihn nicht nur Stürme in Schieflage, auch sein Neuanfang als Hamburger Student gerät ins Schlingern. Zu heftig treibt es Kalle mit der Liebe zu zwei Frauen, bis es knallt.

Einfühlsam und deftig zugleich, zeichnet Konrad Lorenz die 68er Aufbruchsstimmung in den Wohngemeinschaften und den Kneipen der Studentenszene nach und zeigt dabei, wie Liebe und Leidenschaft schonungslos ins Chaos führen können.

‚Der Dwarsläufer’ geht unter die Haut – denn ein bisschen Kalle sind wir alle.

Schon die ersten musikalischen Versuche von Andreas Werling im Kleinkindalter waren – so erzählt man – von harmonischer Struktur. Später dann Chorgesang beim Hamburger Jugendchor, klassische Gitarre, Singekreis-Leitung in vier Stadtteilen und Erfinder der Mitsinge-Veranstaltung ‚Jubifallerario’. Sein Motto: Ohne Gesang wirste krank!

 

Eintritt € 9,50 (inklusive Museumsbesuch bis 18.00 Uhr).
Einlass ab 18.00 Uhr, Beginn 18.30 Uhr
Freie Sitzplatzwahl.
Kartenreservierung unter Tel. 040-300 92 30 14
oder a.reineward@imm-hamburg.de.

 

5. Juli 2016

Fotoausstellung „Wo der Atlantik auf Europa trifft“ – Bilder, die Wellen schlagen in Farbe und Schwarzweiß

Ab Freitag, 15. Juli neue Fotoausstellung im Maritimen Museum

Die beiden bekannten Fotografen Peter Haefcke und Michael Pasdzior verbindet eine große Leidenschaft – das Meer. Deshalb haben sie in den letzten acht Jahren gemeinsam peu à peu die gesamte europäische Atlantikküste der Länder Portugal, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Irland und Island bereist. Entstanden sind beeindruckende Bilder, die bis zum 30. Oktober im Internationalen Maritimen Museum gezeigt werden.

Strandpromenade in Zarautz, Nordspanien. Bild: Michael Paszidor,

Strandpromenade in Zarautz, Nordspanien. Bild: Michael Pasdzior.

Während Haefcke nur schwarzweiß fotografiert, visualisiert Pasdzior die Welt in Farbe. Auch inhaltlich ist die Ausstellung von Gegensätzen geprägt. Die ursprüngliche Naturschönheit der Küste steht im Kontrast zu den vom Menschen geschaffenen Veränderungen. Diese werden von beiden Fotografen auf individuelle Art in beeindruckenden Bildern festgehalten. Darin liegt der außergewöhnliche Reiz dieser Fotoausstellung.

Dyrholaey, Sudurland. Bild: Peter Haefke.

Dyrholaey, Sudirland. Bild: Peter Haefke.

Die Fotokunsthistorikerin Dr. Henriette Väth-Hinz beschreibt die Ausstellung so:

„Pasdzior schaut auf die Küste und das Wasser, immer aus einiger Entfernung, und legt zwischen Land und Wasser die Spuren des Menschen. Mal sind es bunte Boote oder farbige Wäsche auf der Leine, mal sind es Fahrbahnmarkierungen auf der Straße, und mal sind es Fußballtore am Sandstrand. Haefcke dagegen geht näher an die Grenze von Wasser und Fels. Er ist offensichtlich fasziniert von den Strukturen im Stein und den Formen, die das bewegte Wasser am Strand und an den Molen bildet. Die Fotos sind nicht schön, sie sind klug gestaltet, d.h., sie sprechen eine klare Sprache, ohne je langweilig zu wirken. Und in diesem Sinne sind die Bilder in der Ausstellung schön. Es sind Bilder, die Wellen schlagen.“

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