IMMH

31. Mai 2021

Wir sind wieder an Deck!

Endlich geht es wieder los! Die Museumspforten werden am Donnerstag den 3. Juni 2021 um 10:00 Uhr geöffnet. Wir blicken optimistisch in die Zukunft, sind dankbar für die Unterstützung, die wir von einigen von euch in diesen schwierigen Zeiten erhalten haben und haben sogar ein kleines Geschenk für die ersten 13 Personen, die das Museum nach der Wiedereröffnung besuchen werden.

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In der Zwischenzeit hat sich das Museums-Team hinter den Kulissen mit großem Elan auf die Wiedereröffnung vorbereitet. Trotz erschwerter Arbeitsbedingungen aufgrund der notwendigen Hygienemaßnahmen ist im Museum viel Neues entstanden. Die Dauerausstellung wurde gepflegt, verbessert und optimiert und unsere Besucher dürfen sich auf einige neue Highlights freuen. Die Sammlung Peter Tamm ist in der Zwischenzeit erweitert und ergänzt worden, die Aufarbeitung von neuen Exponaten ist aktuell im Gange und die Ergebnisse werden auf unseren Decks für Begeisterung sorgen.

Außerdem schreitet die Digitalisierung voran: die Datenbank ist jetzt Online abrufbar! Zudem bereiten wir mit Nachdruck die Sonderausstel­lung zum 150jährigen Jubiläum der Reederei Hamburg Süd vor. Die Eröffnung ist für Anfang November geplant. Es gibt also viele Gründe, sich auf den Weg zum Kaispeicher B zu machen und sich über die Veränderungen im Museum zu freuen.

Wir sind wieder am Deck! Das Foyer des Internationalen Maritimen Museum Hamburg empfängt ab den 3. Juni 2021 wieder Besucher.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen bedanken, die uns in diesen so schwierigen Zeiten mit ihren Spenden unterstützt haben. Wer uns in unserer Arbeit helfen möchte, findet alle Informa­tionen dazu auf der Website des Museums.

Selbstverständlich hat auch unsere Fachbuchhandlung WEDE im Foyer des Museums wieder geöffnet. Besuchen Sie die Buchhandlung von Montag bis Sonntag, zwischen 10:00 und 18:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Wir bitten, aktuelle Regelungen für den Besuch des Museums einzuhalten. Alle Details finden Sie unten im Link.

13 kleine Geschenke

Die ersten 13 Eintrittskarten für Donnerstag, den 3. Juni sind bereits bezahlt. Die ersten 13 Besucher kommen nicht nur kostenfrei in die Ausstellung, sie erhalten dazu eine unserer Repliken die “Tamm I”. Das ist das Schiffsmodell, mit den Museumsgründer Prof. Peter Tamm seine Sammlung als Kind anfing. Diese Sammlung ist heute das Internationale Maritime Museum Hamburg. Diese Geschenke, Eintrittskarten und Repliken, kommen nicht direkt von uns, sondern von Peter aus Belgien, ein guter Freund des Museums.

Peter hat das IMMH vor einigen Jahren online entdeckt und hatte Pläne, uns mit seiner Familie zu besuchen. Er musste, wie wir alle, diese Pläne wegen der Pandemie verschieben. Er hat uns trotzdem in den vergangenen schwierigen Monaten stark unterstützt. Er hatte für die Wiedereröffnung des Museums eine besonders schöne Idee. Da er bereits für seine Familie Tickets fürs Museum online gekauft hat, hat er gleich 13 Eintrittskarten und 13 Repliken für unbekannte Besucher gekauft, um dem Museum viel Glück mit der Wiedereröffnung zu wünschen. Diese Aktion finden wir ehrlich sehr rührend.

Dankeschön, Peter! Wir freuen uns auf den Tag, an dem du mit deiner Familie nach Hamburg kommst, um uns zu besuchen!

Schiffsminiatur des "Tamm I", Internationales Maritimes Museum Hamburg.
Die “Tamm I”.

Wir sagen DANKE!

Das Internationale Maritime Museum Hamburg wird von der gemein­nützigen Peter Tamm Sen. Stiftung betrieben. Sie bewahrt die weltweit einzigartige Sammlung Peter Tamm, arbeitet sie auf und macht diese einmaligen Schätze der Öffentlichkeit zugänglich, um Jung und Alt die maritime Menschheitsgeschichte zu vermitteln. Der Betrieb des Museums und die zahlreichen Aktivitäten und Projekte, die damit ver­bunden sind, werden durch selbst erwirtschaftete Erträge und Spenden gedeckt.

Seit der Eröffnung durch Bundespräsident Horst Köhler im Juni 2008 hat sich das IMMH nicht nur zu einem der beliebtesten Hamburger Museen entwickelt, auch international genießt es hohe Anerkennung. Freunde der Schifffahrt und der maritimen Geschichte aus aller Welt besuchen den Kaispeicher B.

Die lange COVID-19 Pandemie hat die Stiftung in eine besonders schwierige Lage gebracht. Die verordneten Schließungen des Museums haben die für die Stiftungsarbeit und den Betrieb des Museums so wichtigen Erträge aus Eintrittsgeldern drastisch verringert. Darüber hinaus war die Vermietung der Event-Flächen, ein sehr wichtiges Standbein des Museums, nahezu unmöglich.

Umso mehr freuen wir uns über die große Solidarität und Unterstüt­zung, die uns in den zurückliegenden Monaten entgegengebracht wurde. Sowohl in Form von kleineren und größeren Spenden, als auch von Sachleistungen unserer langjährigen Dienstleister. Zum Beispiel die Fa. Deltron Elektronic, die unsere Sicherheitstechnik betreut, die Fa. Opländer, die für unsere Haustechnik verantwortlich ist, oder die Fa. S.H. Brandschutz, die dafür sorgt, dass kein Feuer ausbricht. Trane Technologies bemüht sich immer um ein gutes Klima, damit sich die Besucher wohlfühlen und die wertvollen Exponate geschützt sind.

Auch aus dem Bereich der Museumsstifter und des Freundeskreises gab es Unterstützung, über die wir uns sehr freuen. Jede Spende, egal wie groß, hilft uns weiter. Für Ihre Unterstützung sind wir Ihnen sehr dankbar!

Wir bemühen uns, unsere Arbeit wie bisher fortzuführen und span­nende neue Projekte für 2021 zu erarbeiten. Mit Ihrer Hilfe halten wir den Kurs!

1:200 scale model of the battleship Bismarck built by Wolfgang Wurm and displayed at the Internationales Maritime Museum Hamburg.

27. Mai 2021

Battleship “Bismarck” sunk 80 years ago

At the time of her commissioning in 1940 the Battleship „Bismarck“ was the world’s biggest and most powerful battleship. On the contrary, she had the shortest service life of all battleships of the world but, within that short time span of nine months and due to the events that resulted in her tragic loss, she became a legend and perhaps a myth.

A model of the Battleship Bismarck built by Wolfgang Wurm in a scale of 1:200 on Deck 5 of the International Maritime Museum Hamburg.
The Battleship “Bismarck” built by Wolfgang Wurm in a scale of 1:200 on Deck 5 of the museum.

The Genesis of the “Bismarck”

Design studies for the new battleship started in 1934 and lastet until May 1935, when the German Navy opted for 15-inch guns and a displacement of 41.000 ts. This configuration exceeded the construction limits imposed on Germany by the Versailles-Treaty of 1919 by far. However, the Anglo-German Naval Treaty of 1935 (June) allowed Germany to build up to 35 per cent of the strength of the Royal Navy and Germany was to honour the 1922-Washington-rules for capital ships with a displacement limit of 35.000 ts for newbuildings and a gun calibre of 16-inch. The design specifications of the new German battleship actually obeyed the second limit, but not the first. The Second London Treaty of March 1936 (signed by the US, UK and France) restricted the gun calibre of capital ships to 14-inch; so the „Bismarck“-design now also exceeded the calibre restriction Germany had promised to obey by signing the Anglo-German agreement. But, the German Admiralty gambled. The Second London Treaty had a so-called „escalator clause“ that allowed the building of 45.000 ts-ships with 16-inch guns, if Japan and Italy refused to sign this treaty until April 1st 1937. They didn’t sign because both powers had bigger battleships on the drawing board. „Bismarck“ had been laid down on July 1st 1936.

Article on the launching of the Bismarck in the magazine "Werft, Reederei, Hafen" from March the 1st 1939. Digitalization from our archives  © 2021 All rights reserved Peter Tamm Sen. Foundation (Hamburg)
Article on the launching of the “Bismarck” in the magazine “Werft, Reederei, Hafen” from March the 1st 1939. Digitalization from our archives © 2021 All rights reserved Peter Tamm Sen. Foundation (Hamburg)

Operation “Rheinübung”

The story of the one and only sortie of battleship „Bismarck“ together with the cruiser „Prinz Eugen“ (Operation „Rheinübung“) into the Atlantic in May 1941 has been told very often. Her mission was to interrupt Allied seaborne connections and thus pin down enemy forces. Suffice to say or to add that during the battle of the Denmark Strait, on May 24th 1941, „Bismarck“ and „Prinz Eugen“ sank the British battlecruiser „Hood“ (1,418 casualties) and heavily damaged the battleship „Prince of Wales“. „Bismarck“ herself was hit in the bow – and the ship had to abandon her mission due to heavy damage and fuel shortage and go to Brest (France). It is interesting to note that there must have been altercations within „Bismarck’s“ command during and after the battle of the Denmark Strait. While Admiral Günther Lütjens hesitated for minutes to shoot at the British ships already firing, Captain Ernst Lindemann gave the order to fire the first salvo with the remark: „I will not let my ship be shot away from under my ass. Permission to open fire!“ While Admiral Lütjens, on May 25th, addressed the crew and spoke of „victory or death“ in light of a still favourable position for „Bismarck“, this didn’t boost their morale; in a second address Lindemann, on the contrary, spoke of their arrival in France.

Two days later „Bismarck“ was sunk by British forces and scuttling charges. 2.104 of her crew members died; shortly before „Bismarck“ sank, „Prinz Eugen“ had been dispatched to Brest and escaped. The wreck of the „Bismarck“ was found in 1989 by Dr. Robert Ballard. She is resting in a depth of 4.800 metres.

A Diorama of the wreck of the Bismarck built by Wilhelm Thümler in a scale of 1:250 and displayed on Deck 5 of the International Maritime Museum Hamburg.
Diorama of the wreck of the “Bismarck” built by Wilhelm Thümler in a scale of 1:250 and displayed on Deck 5 of the museum.

Ship technical data

  • Length/Beam/Draft 251 x 36 x 9,9 metres
  • Speed 30,1 kn
  • Displacement 43.980 ts (standard), 51.760 ts (full load)
  • Builders Blohm & Voss AG, Hamburg
  • Commissioned 24.8.1940
  • Armament 8 x 38 cm, 12 x 15 cm, 16 x 10,5 cm, 16 x 3,7 cm, 12 x 2 cm
  • Complement 2.220
Modelling general building plan of the Battleships Bismarck and Tirpitz from 1951. Digitalization from our archives © 2021 All rights reserved Peter Tamm Sen. Foundation (Hamburg)
Modelling general building plan of the Battleships “Bismarck” and “Tirpitz” from 1951. Digitalization from our archives © 2021 All rights reserved Peter Tamm Sen. Foundation (Hamburg)

The models of the battleship “Bismarck”

The model by Helmut Schmid (1:100)

The model by Wolfgang Wurm (1:200)

The battleship “Bismarck” in our online archives

Recommended books on the battleship “Bismarck”

In English:

Backer, Steve, Bismarck and Tirpitz, ShipCraft 10, Seaforth Publishing 2008.

Draminski, Stefan, The Battleship Bismarck. Anatomy of the Ship, Osprey Publishing 2018.

Müllenheim-Rechberg, Burkard Baron von, Battleship Bismarck. A Survivor’s Story, Naval Institute Press, Annapolis 1980.

In German:

Breyer, Siegfried / Gerhard Koop, Schlachtschiff Bismarck. Eine technikgeschichtliche Dokumentation. Lizenzausgabe: Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1996.

Gaack, Malte / Carr, Ward, Schlachtschiff Bismarck. Das wahre Gesicht eines Schiffes. Teile 1-3. 2016.

Konstam, Angus, Schlachtschiff Bismarck, Motor Buch Verlag 2017.

Talk with marine architect Dr. Stephen Payne on the sinking of HMS Hood

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