IMMH

30. Oktober 2020

Museum vorübergehend geschlossen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie

Das Internationale Maritime Museum Hamburg bleibt ab dem 2. November 2020 vorübergehend geschlossen. Wir folgen so der Verordnung des Hamburger Senats zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie. Alle bereits gekauften Eintrittskarten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit.

Störtebecker und der Kaispeicher B, Haus des Inernationalen Maritimen Museum Hamburg. Leider Gescholoßen in November 2020 aufgrund der COVID-19 Pandemie.
Foto: Angelika Schoder

Liebe Freunde,

die Sicherheit unserer Besucher hat für uns oberste Priorität. Darum haben wir seit Anfang der COVID-19 Pandemie in Einklang mit den Behörden hart an den Hygienekonzepten gearbeitet. Diese haben uns erlaubt, die gemeinnützigen Ziele der Peter Tamm Sen. Stiftung in diesen Krisenzeiten weiter zu verfolgen. Und die Arbeit hat sich gelohnt: Es hat keinen Infektionsfall im Maritimen Museum gegeben. Dies betrifft unsere Besucher, aber auch alle Mitarbeiter und ehrenamtlichen Kollegen.

Diese erneute Schließung trifft uns als private Institution hart. Die Bewahrung und Vermittlung der Maritimen Geschichte wird bei uns zum größten Teil durch den Verkauf von Tickets finanziert.

Wir müssen für einen Monat schließen, stellen aber auf keinen Fall unsere Arbeit ein. Wir haben Größeres für 2021 vor und arbeiten unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen daran. Die Online Präsenz des Museums, die sich seit Anfang der Pandemie verstärkt hat, wird weiterhin täglich aktualisiert. Wenn Ihr uns in diesen schwierigen Zeiten unterstützen wollt, könnt Ihr Eintrittskarten online im Museumsshop erwerben. Wir sind natürlich besonders dankbar für jede Spende.

Wir möchten uns herzlich bei allen, die uns unterstützen, bedanken. Wir freuen uns schon auf Dezember, wenn wir wieder Besucher in unserer Ausstellung empfangen können.

Bleibt alle Gesund!

Hanseatische Grüße,

Wir im IMMH

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Das U-Boot USS „Hardhead“ (SS 365): gebaut von Maurice Verhaaren im Maßstab 1:100 und ausgestellt auf Deck 5. Internationales Maritimes Museum Hamburg.

22. Oktober 2020

Neues U-Boot auf Deck 5

Mit dem Modell der USS „Hardhead“ wird die U-Boot Ausstellung des Internationalen Maritimen Museums Hamburg um ein historisch relevantes Thema erweitert. Das Modell in Maßstab 1:100 ist ein weiteres Meisterwerk von Modellbauer Maurice Verhaaren – ein guter Freund des Museums.

Das U-Boot USS „Hardhead“ (SS 365): gebaut von Maurice Verhaaren im Maßstab 1:100 und ausgestellt auf Deck 5. Internationales Maritimes Museum Hamburg.

Maurice Verhaaren

Seit Anfang der 1990er hat der Franzose Maurice Verhaaren zahlreiche Modelle für die Sammlung Peter Tamm gebaut. Diese Modelle haben vor allem die U-Boot Abteilung des Museums bereichert. Herrn Verharrens Talent als Modellbauer, und seine Liebe zur Perfektion suchen ihres Gleichen.

Die geschäftliche Beziehung zwischen Maurice Verhaaren und Museumsgründer Prof. Peter Tamm entwickelte sich über die Jahre zu einer echten Freundschaft. Aber auch nach dem Ableben von Prof. Tamm ist Herr Verhaaren dem Museum eng verbunden geblieben.

Auf den jährlichen Besuch der Familie Verhaaren hat sich das Museumsteam stets gefreut. Auch weil dabei meist ein weiteres Meisterwerk aus der Werkstatt Maurice Verhaarens mitreiste.

2020 musste der Besuch aufgrund der Pandemie leider entfallen. Dennoch ist auch in diesem Jahr ein neues Verhaaren-Modell im Museum eingetroffen.  

Trotz seines hohen Alters, arbeitet Herr Verhaaren weiter mit Freude an weiteren Modellbau-Projekten. Nur setzt er sich mittlerweile keine festen Lieferungstermine mehr und schenkt seine Neulinge großzügig dem Museum. Das USS „Hardhead“ die wir seit heute auf Deck 5 präsentieren ist sein jüngstes Meisterwerk. Und es wird nicht das letzte sein. Mit über 90 Jahren arbeitet Herr Verhaaren bereits an einem weiteren U-Boot Modell.

Merci Monsieur Verhaaren!

Das U-Boot USS „Hardhead“ (SS 365)

USS „Hardhead“ war ein „fleet boat“ des Typs „Balao“, einer Weiterentwicklung der „Gato“-Klasse. Das Boot wurde am 18. April 1944 bei der Manitowoc Shipbuilding Co. (Lake Michigan) in Dienst gestellt. „Hardhead“ erreichte ihr Einsatzgebiet Ende Juli, als die amerikanischen U-Boote der japanischen Handelsflotte im beginnenden Kampf um die Philippinen schwere Verluste zufügten und das Ende der japanischen Marine einläuteten. Da die US-Boote ab Anfang 1945 kaum mehr Ziele fanden, wurden sie u.a. zur Seenotrettung herangezogen, um abgeschossene Flugzeugbesatzungen zu retten, so auch die „Hardhead“.