IMMH

3. Mai 2019

Staatsbesuch aus Kap Verde

Am Freitag den 3. Mai 2019 besuchte Jorge Carlos Fonseca, Präsident von Cap Verde das Internationale Maritime Museum. Nach einem freundlichen Austausch mit Museumsvorstand Peter Tamm, besuchte der Präsident der afrikanischen Inselrepublik die Ausstellung. Zum Schluss gab es lobende Wörter in unserem Gästebuch.

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Jorge Carlos Fonseca, Präsident von Kap Verde.

Das Internationale Maritime Museum durfte sich wieder über prominenten Besuch freuen. Jorge Carlos Fonseca, auf diplomatischer Reise durch Deutschland, hat sich Zeit genommen, um sich mit Peter Tamm zu treffen und die Ausstellung zu erkunden. Die Republik Cabo Verde, so die offizielle Nennung von Kap Verde lautet,befindet sich im Zentralatlantik, 570 Kilometer von der Westküste Afrikas entfernt. Seit Ihrer im Jahr 1975 friedlich gewonnenen Unabhängigkeit von Portugal, hat sich das Land zu eines der demokratischsten und wohlhabendsten Ländern Afrikas entwickelt.

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Jorge Carlos Fonseca und Museumsvorstand Peter Tamm.

Die Peter Tamm sen. Stiftung möchte sich bei allen, die dieses Treffen möglich gemacht haben, ganz herzlich bedanken.

Es ist ein Privileg dieses wichtige und prächtige Museum zu besuchen. Es ist ein fundamentaler Baustein,um die Essenz Hamburg zu begreifen.

so Jorge Carlos Fonseca, Präsident der Republik Cap Verde, nach seinem Rundgang durch die Ausstellung.
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23. April 2019

Kooperation mit Hamburg Süd

Durch eine Kooperation mit der Reederei Hamburg Süd wird das Internationale Maritime Museum Hamburg in naher Zukunft einen beispielhaften Teil der Geschichte der Handelsschifffahrt aufarbeiten und präsentieren dürfen. Somit wird ein wichtiger Teil der Seele Hamburgs im Museum verankert.

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Hamburg Süd

Die Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft A/S & Co KG, bekannt als Hamburg Süd, wurde am 4. November 1871 in Hamburg gegründet. In den fast 150 Jahren ihres Bestehens hat die Hamburg Süd an allen Veränderungen und technischen Innovationen der Maritimen Welt mitgewirkt. Dabei hat sich die Marke einen Ehrenplatz in der Geschichte der Logistik wohl verdient.

Die Hamburg Süd startete ihre Aktivitäten während der Auswanderungswelle aus Europa. In dieser Zeit bediente die Gesellschaft die Südatlantik Route zwischen Deutschland, Brasilien und Argentinien. Tausende von europäischen Migranten erreichten Südamerika auf den Schiffen der Hamburg Süd. Der Transport von Gütern war bereits damals ein wichtiger Teil des Geschäftes. Die Reederei überstand den verstärkten Konkurrenzkampf im Frühen 20. Jahrhundert, den Ersten Weltkrieg, die Weltwirtschaftskrise von 1929 und den Zweiten Weltkrieg. In der Nachkriegszeit erweiterte die Hamburg Süd ihr Geschäft und wurde 1955 von der Oetker-Gruppe übernommen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts meisterte das Unternehmen den Übergang von traditioneller Stückgutschifffahrt zum Container-Transport. Seit Dezember 2017 ist Hamburg Süd Teil der Maersk Unternehmensgruppe, der größten Containerschiffsreederei der Welt.

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“Ankunft der Cap Polonio im Hamburger Hafen” Willi Stöwer. Im Museum auf Deck 9.

Die Projekte

Die Geschichte der Hamburg Süd wird in den kommenden Jahren wissenschaftlich aufgearbeitet, bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dies ist das Ziel einer Kooperation zwischen Hamburg Süd und dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg, mit der Unterstützung der Maersk Unternehmensgruppe und einer bedeutende Spende der Familie Oetker, in deren Eigentum sich die Reederei über acht Jahrzehnte lang befand.

Eine enorme Anzahl an Akten, Dokumenten, Bildmaterial, Kunstwerken, Schiffsmodellen und weiteren historischen Objekten aus der Geschichte der Reederei werden künftig wissenschaftlich erfasst und einem intensiven Studium zugeführt. Hieraus sollen sowohl eine Erweiterung der Dauerausstellung des Museums, als auch eine umfassende Sonderausstellung zum 150-jährigen Bestehen der Reederei im Jahr 2021 entstehen.

Das Internationale Maritime Museum Hamburg freut sich auf diese einmalige Chance und möchte sich bei allen Kooperationspartnern bedanken.

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Die Beteiligten

„Von der Auswanderung aus Europa bis zur Containerschifffahrt hat die Hamburg Süd wichtige globale Entwicklungen mitgestaltet, so wie auch das Unternehmen von diesen Prozessen geprägt wurde. Dieses reiche geschichtliche Erbe sowie die Zusammenhänge rund um die internationale Schifffahrt des 19. und 20. Jahrhunderts wollen wir mit unserer Spende für ein breites Publikum anschaulich machen.“


Dr. August Oetker stellvertretend für die Familie Oetker.

„Unsere Wurzeln liegen zwischen Elbe und Alster. Die Hamburg Süd ist und bleibt fester Bestandteil des maritimen Clusters in Hamburg sowie einer der größten maritimen Arbeitgeber der Stadt. Mit dieser Kooperation und den geplanten Ausstellungen wird dies künftig nach außen noch deutlicher sichtbar.“


Dr. Arnt Vespermann, CEO der Hamburg Süd.

„Die Geschichte der Hamburg Süd und die vielen Einzelgeschichten, die aus dem reichen Erbe der letzten fast 150 Jahre hervorgegangen sind, sind genau das: Es sind Hamburg-Geschichten und es sind Hamburg Süd-Geschichten. Die Archive und Artefakte, die all diese Geschichten erzählen, sollten dort bleiben, wo sie hingehören. Wir schätzen die Bemühungen der Oetker-Familie und des Internationalen Maritimen Museums, die Geschichte des Unternehmens zu bewahren und zu präsentieren, und freuen uns darauf, diesen Einsatz zu unterstützen.“


Søren Skou, CEO von A.P. Møller – Mærsk A/S.

„Ich bin der Hamburg Süd und damit auch der Familie Oetker durch meine berufliche Laufbahn sehr verbunden. So freut es mich persönlich und insbesondere als Vorstand der Peter Tamm Sen. Stiftung, dass es zu dieser Kooperation kommt. Die beschlossene Übergabe der historischen Sammlung ist für uns eine große Ehre. Das Internationale Maritime Museum sieht sich in der Verantwortung, die Geschichte des Hamburger Hafens und der Reedereien als Kulturgut zu bewahren, wissenschaftlich zu erforschen und dem nationalen und internationalen Publikum zu vermitteln. Die Sammlung der Hamburg Süd und die Spende der Familie Oetker stellt für uns eine große Bereicherung sowohl in musealer als auch in wissenschaftlicher Hinsicht dar“


Peter Tamm, Vorstand des Internationalen Maritimen Museums Hamburg.