IMMH
Das U-Boot USS „Hardhead“ (SS 365): gebaut von Maurice Verhaaren im Maßstab 1:100 und ausgestellt auf Deck 5. Internationales Maritimes Museum Hamburg.

22. Oktober 2020

Neues U-Boot auf Deck 5

Mit dem Modell der USS „Hardhead“ wird die U-Boot Ausstellung des Internationalen Maritimen Museums Hamburg um ein historisch relevantes Thema erweitert. Das Modell in Maßstab 1:100 ist ein weiteres Meisterwerk von Modellbauer Maurice Verhaaren – ein guter Freund des Museums.

Das U-Boot USS „Hardhead“ (SS 365): gebaut von Maurice Verhaaren im Maßstab 1:100 und ausgestellt auf Deck 5. Internationales Maritimes Museum Hamburg.

Maurice Verhaaren

Seit Anfang der 1990er hat der Franzose Maurice Verhaaren zahlreiche Modelle für die Sammlung Peter Tamm gebaut. Diese Modelle haben vor allem die U-Boot Abteilung des Museums bereichert. Herrn Verharrens Talent als Modellbauer, und seine Liebe zur Perfektion suchen ihres Gleichen.

Die geschäftliche Beziehung zwischen Maurice Verhaaren und Museumsgründer Prof. Peter Tamm entwickelte sich über die Jahre zu einer echten Freundschaft. Aber auch nach dem Ableben von Prof. Tamm ist Herr Verhaaren dem Museum eng verbunden geblieben.

Auf den jährlichen Besuch der Familie Verhaaren hat sich das Museumsteam stets gefreut. Auch weil dabei meist ein weiteres Meisterwerk aus der Werkstatt Maurice Verhaarens mitreiste.

2020 musste der Besuch aufgrund der Pandemie leider entfallen. Dennoch ist auch in diesem Jahr ein neues Verhaaren-Modell im Museum eingetroffen.  

Trotz seines hohen Alters, arbeitet Herr Verhaaren weiter mit Freude an weiteren Modellbau-Projekten. Nur setzt er sich mittlerweile keine festen Lieferungstermine mehr und schenkt seine Neulinge großzügig dem Museum. Das USS „Hardhead“ die wir seit heute auf Deck 5 präsentieren ist sein jüngstes Meisterwerk. Und es wird nicht das letzte sein. Mit über 90 Jahren arbeitet Herr Verhaaren bereits an einem weiteren U-Boot Modell.

Merci Monsieur Verhaaren!

Das U-Boot USS „Hardhead“ (SS 365)

USS „Hardhead“ war ein „fleet boat“ des Typs „Balao“, einer Weiterentwicklung der „Gato“-Klasse. Das Boot wurde am 18. April 1944 bei der Manitowoc Shipbuilding Co. (Lake Michigan) in Dienst gestellt. „Hardhead“ erreichte ihr Einsatzgebiet Ende Juli, als die amerikanischen U-Boote der japanischen Handelsflotte im beginnenden Kampf um die Philippinen schwere Verluste zufügten und das Ende der japanischen Marine einläuteten. Da die US-Boote ab Anfang 1945 kaum mehr Ziele fanden, wurden sie u.a. zur Seenotrettung herangezogen, um abgeschossene Flugzeugbesatzungen zu retten, so auch die „Hardhead“.

Der Tanker Tina Onassis als Modell und Foto in der Sonderausstellung Howaldtswerke.

14. Oktober 2020

Die Sonderausstellung Howaldtswerke ist eröffnet!

Pünktlich am 15. Oktober 2020 wird im Internationalen Maritimen Museum Hamburg die Sonderausstellung „Howaldtswerke Hamburg. Werft im Wirtschaftswunder“ eröffnet. Gezeigt wird erstmals eine Auswahl von Fotos zur Geschichte der Hamburger Howaldtswerke aus dem Archiv des IMMH: Ein beeindruckender Bestandteil der Geschichte Hamburgs.

Der Tanker Tina Onassis als Modell und Foto in der Sonderausstellung Howaldtswerke.

Hamburger Geschichte

Die Howaldtswerke beschäftigten in ihrer Blütezeit Ende der 1950er Jahre mehr als 9.000 Arbeiter und Angestellte.

Die Fluktuation unter der Belegschaft war groß. Manches Mal kamen und gingen bis zu 300 Personen im Monat.

Ein großer Anteil der Beschäftigten blieb jedoch Jahrzehnte. Grob geschätzt arbeiteten über die Jahrzehnte etwa 45.000 bis 50.000 Personen auf Howaldt. Wenn man Familienmitglieder (etwa ~ 3 pro Familie) dazu berücksichtigt, standen etwa 200.000 Menschen in und um Hamburg mit der Werft in Verbindung. Howaldt hat die Arbeitswelt in Hamburg mitgeprägt, hat Hamburgs Bevölkerung mitgeprägt und auch sonst Spuren hinterlassen, wenn es auch am Schiffbauplatz fast nichts mehr gibt, was an die Werft erinnert.

Die Sonderausstellung Howaldtswerke ist eröffnet!

Unter normalen Umständen hätten wir die Eröffnung der Sonderausstellung Howaldtswerke mit allen Freunden des Museums gefeiert. Da dies momentan nicht möglich ist, hat Kurator Gerrit Menzel eine kleine Videobotschaft für Sie:

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