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Die Wapen von Hamburg III Teil der Sammlung Peter Tammim Internationalen Maritimen Museum Hamburg auf Deck 2 fehlt bei keine Führung in die Ausstellung. Fügrungen für Gruppen. Museumsführungen.

23. Juni 2021

Die Museumsführungen sind zurück!

Die Museumsführungen sind zurück! Die weiteren Öffnungen nach der Sperrung erlauben es uns, ab dem 1. Juli wieder Führungen für Gruppen durch das Internationale Maritime Museum Hamburg anzubieten. Das sind gute Nachrichten für uns, aber vor allem für unsere Besucher, die unsere Ausstellung noch intensiver erleben wollen.

Die Wapen von Hamburg III Teil der Sammlung Peter Tammim Internationalen Maritimen Museum Hamburg auf Deck 2 fehlt bei keine Führung in die Ausstellung. Fügrungen für Gruppen. Museumsführungen.

Ab dem 1. Juni 2021 sind die Museumsführungen zurück. Wir nehmen die Buchung von Führungen für Besuchergruppen und Schulklassen bis zu 10 Personen über den Museumsdienst Hamburg wieder auf. Die Liste der buchbaren Führungen finden Sie auf unserer Website.  Die Besucher müssen sich an die aktuellen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen halten, aber wir haben alle Maßnahmen ergriffen, um die Führungen zu einem tollen Erlebnis zu machen. Wir hoffen, dass sich die Situation weiter verbessert, so dass wir unsere Aktivitäten, die auch das Basteln beinhalten, wieder anbieten können.

Auch die öffentlichen Führungen sind wieder da. Im Juli und August werden wir jeden Dienstag um 11 Uhr und jeden Donnerstag um 15 Uhr Führungen durch das Museum anbieten. Um daran teilzunehmen, müssen sich unsere Besucher nur an der Museumskasse anmelden und einen Unkostenbeitrag von 3€ pro Erwachsenen oder 6€ pro Familie (zzgl. Museumseintritt) bezahlen. Mit der gleichen Prozedur können Sie an unserer Highlight-Tour jeden ersten Sonntag im Monat um 12 Uhr und an unserer speziellen englischsprachigen Tour jeden ersten Dienstag im Monat um 12:30 Uhr teilnehmen.

Sie suchen nach einem realistischeren Schifffahrtserlebnis? Wie wäre es mit einer Fahrt mit unserem Schiffsführungssimulator? Auch der ist wieder da! Fahrten können wieder für Gruppen gebucht werden. Außerdem bieten wir jeden Mittwoch und Sonntag öffentliche Fahrten mit dem Simulator an. Die öffentlichen Fahrten beginnen um 13 Uhr und um 14:30 Uhr. Besucher, die daran teilnehmen möchten, müssen sich nur an der Kasse anmelden und einen Unkostenbeitrag von 5€ pro Erwachsenen und 10€ pro Familie (zzgl. Museumseintritt) bezahlen. Die öffentlichen Fahrten sind so getaktet, dass jeder Teilnehmer, der möchte, einen Moment am Steuer des Schiffsführungssimulators stehen kann.

Ihre Kinder wollen ihren Geburtstag auf die maritimste Art und Weise feiern? Während wir unsere Maritimen Geburtstage nicht im Haus veranstalten können, bieten wir wieder unsere “Störtebecker Rallyes” an. Dabei handelt es sich um eine spannende Schatzsuche in der Umgebung des Museums, die sich besonders für das hoffentlich schöne Wetter der nächsten Monate eignet.

Wir vom Internationalen Maritimen Museum Hamburg sind überglücklich, dass die Führungen wieder stattfinden und hoffen, dass Sie uns besuchen kommen, um sie zu genießen!

18. Juni 2021

Zheng He, der Entdecker

Zheng He, geboren 1371 in der südchinesischen Provinz Yunnan, gilt in Asien als der wichtige Seefahrer aller Zeiten. Rückblickend stehen er und seine Flotte für die ungenutzte Möglichkeit Chinas, zu einer weltweiten Seemacht in der Frühen Neuzeit zu werden, wie es später viele europäische Staaten taten.

Zheng He, dargestellt auf Deck 1 des Internationalen Maritimen Museum Hamburg.
Zheng He, dargestellt auf Deck 1 des Museums.

Als Admiral, der auch in Kriegskunst und Diplomatie unterwiesen war, bekam er im Jahre 1403 von Kaiser Zhu Di den Auftrag, eine Flotte von „Schatzschiffen“, die gigantischen Bǎochuán, zu bauen. Das Ziel war, den Einflussbereich Chinas auszudehnen. Außerdem sollte der Handel von Juwelen und Gewürzen gefördert werden, indem indische, persische und arabische Handelshäfen angesteuert werden. Landwege wie die Seidenstraße, waren zu unsicher geworden und Seerouten sollten als Entlastung dienen.

Zwischen 1405 und 1433 unternahm Zheng He insgesamt sieben größere Entdeckungsfahrten mit bis zu 30.000 Mann und legte dabei mehr als 50.000 km zurück. Die hochseetauglichen Groß-Dschunken hatten Tonnen chinesischer Handelsgüter an Bord und wurden von Spezialschiffen mit Trinkwasser und Heilkräutern, sowie tausenden Soldaten begleitet, um gegen Piraterie und rebellierende Fürsten gewappnet zu sein. Laut chinesischen Quellen betrug die Größe der Schatzschiffe bis zu 120m, jedoch ergab moderne Forschung, dass eine Größe von maximal 59-84 Metern wesentlich realistischer ist. Auch die Berichte von zum Teil neun Masten werden von als nicht realistisch angesehen.

Die Flotte besuchte während ihrer Reisen unter anderem Indien, Vietnam, Java (Indonesien), Malakka (Malaysia), Sri Lanka, die Straße von Hormus am Persischen Golf, sowie die Ostküste Afrikas bis nach Mozambique wobei sie zahlreiche Waren wie Gewürze, Seide, Porzellan und Perlen mitbrachten. Die Reisen dienten auch als diplomatische Missionen und viele ausländische Botschafter kamen für Verhandlungen mit nach China.

Es stellte sich heraus, dass Zheng Hes Fahrten dem Kaiserhof keine Profite mehr brachten. Kaiser Zhengtong  (Kaiser von 1435-1449) bestimmte Chinas neue Seefahrtspolitik. Die Schiffe wurden nach 1435 der Kriegsflotte hinzugefügt oder stillgelegt.

Die Berichte über den Tod von Zheng He sind zum Teil widersprüchlich. Es ist nicht klar, ob er auf dem Rückweg seiner siebten Reise in 1433 starb, oder erst 1435 nach seiner Ankunft.

Die bǎochuán (寶船/宝船), das Schatzschiff von Zheng He

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Dieses Modell der bǎochuán von Zheng Heim Maßstab 1:85 wurde auf der Grundlage verschiedener historischer Quellen angefertigt und ist über eineinhalb Meter lang. Es war ein großzügiges Geschenk von Mitgliedern der chinesischen Gemeinde der Stadt Hamburg im Jahr 2008, zur Eröffnung des Internationalen Maritimen Museum Hamburg.
Dieses Modell einer bǎochuán im Maßstab 1:85 wurde auf der Grundlage verschiedener historischer Quellen angefertigt und ist über eineinhalb Meter lang. Es war ein großzügiges Geschenk von Mitgliedern der chinesischen Gemeinde der Stadt Hamburg im Jahr 2008, zur Eröffnung des Museums.