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Einige Schiffsmodelle der Sammlung Peter Tamm (Internationales Maritimes Museum Hamburg) werden vom 3. bis 12. März 2022 im Elbe Einkaufszentrum ausgestellt. Hier Stehen Frachtschiffe aus der Dauerausstellung auf deck 6.

3. März 2022

Das Maritime Museum im Elbe Einkaufszentrum

Zehn sehenswerte Modellschiffe haben Ihren festen Liegeplatz im Internationalen Maritimen Museum verlassen und werden am 3. März im Elbe Einkaufszentrum vor Anker gehen. Hier werden sie bis zum 12. März im Rahmen einer kleinen maritimen Ausstellung präsentiert. 

Einige Schiffsmodelle der Sammlung Peter Tamm (Internationales Maritimes Museum Hamburg) werden vom 3. bis 12. März 2022 im Elbe Einkaufszentrum ausgestellt. Hier Stehen Frachtschiffe aus der Dauerausstellung auf deck 6.
Schiffsmodelle auf Deck 6 im Internationalen Maritimen Museum Hamburg.

Das Museums-Team hat eine bunte Flotte zusammengestellt, um die Vielfalt der Schiffe auf den Meeren und in den Häfen der Welt zu zeigen. So stehen hier neben den üblichen Transportschiffen, wie einem Containerschiff, einem Autotransporter und einem Chemikalientanker auch reine Arbeitsschiffe in den Schauvitrinen. Z.B. Modelle des Ölbekämpfungsschiffes „Mellum“, des Plattformversorgers „E.R. Kristiansand“, des Hoppersaugbaggers „Wado“ und des vielen Ham- und Harburgern bekannten Hafenschleppers „Bugsier15“. 

Natürlich dürfen bei der Auswahl keine historischen Schiffe fehlen. Ein besonders beeindruckendes Werftmodell zeigt den britischen Kohlefrachter „Upminster“. Das Schiff wurde 1917 in Dienst gestellt und lief während des Ersten Weltkrieges auf eine deutsche Seemine und sank. 

Historische Highlights sind die Galeone „La Couronne“ und das Admiralitätsschiff „Le Mirage“. Die Galeone wurde 1632 auf der Werft La Roche Bernard für die französische Marine gebaut. An größeren Kampfhandlungen war es nicht beteiligt. Das Original war 70 Meter lang und 15 Meter breit. Die Besatzung bestand aus 593 Mann. 

Die „Le Mirage“ war mit ihren 85 Kanonen ein sogenanntes Kriegsschiff 1. Ranges. Es zählte zu dem am schwersten bewaffneten Schiffstyp seiner Zeit. Ganze Flotten der sogenannten Linienschiffe lagen während einer Seeschlacht in Kiellinie und lieferten sich z.T. tagelange Breitseitengefechte mit dem Feind. 

Wer sich von der „Sehlust“ angesteckt hat, der ist zu einem Besuch des Kaispeichers B in der Speicherstadt herzlich eingeladen. Auf neun Decks mit 12.000 qm Ausstellungsfläche präsentiert das Museum die weltweit größte maritime Privatsammlung. Rund 1.200 große und 55.000 Miniaturmodelle aus aller Welt, 7.000 Gemälde, Grafiken, Aquarelle sowie viele weitere seltene und wertvolle Exponate sind zu bewundern.

Die Ausstellung findet zwischen den 3. und den 12. März 2022 statt.

Das Elbe Einkaufszentrum ist von Montag bis Samstag ziehen 10 und 20 Uhr geöffnet.

Elbe Einkaufszentrum 

Osdorfer Landstraße 131 – 135

22609 Hamburg

18. Februar 2022

Mexiko im Maritimen Museum

Heute konnten wir endlich eine Hochrangige Delegation unserer Freunde aus Mexiko begrüßen und ihre großzügige Spende offiziell auf Deck 2 ausstellen. Muchísimas gracias, amigos!

Die Cuauthémoc, Botschafter von Mexiko zur See, nun aud Deck 2 des Internationalesn Maritmen Museum Hamburg.
Die Cuauthémoc, Botschafter von Mexiko zur See, nun aud Deck 2.

Hohen Besuch konnten Museumsvorstand Peter Tamm und sein Team am Wochenende im Internationalen Maritimen Museum in der Speicherstadt begrüßen. Der mexikanische Botschafter Francisco Quiroga und Armando Ojeda, Marineattaché Mexikos, waren mit ihrer Delegation aus Berlin angereist, um persönlich die von ihnen neu gestifteten Exponate in die maritime Sammlung zu integrieren. Die Säbel eines mexikanischen Kapitäns und eines Admirals sowie das Modell des Segelschulschiffs „Cuauhtémoc“ im Maßstab 1:100 haben jetzt in der Abteilung für Segelschulschiffe auf Deck 2 ihren neuen Platz gefunden. Für die Bundesmarine nahm Flottillenadmiral Wilhelm Tobias Abry vom Marinekommando Rostock an der Veranstaltung teil.

2021 feierte Mexiko seine 200-jährige Unabhängigkeit und die Marine ihr 200-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass schlug der Marineattaché Mexikos in Berlin, Kapitän Armando Ojeda vor, dem Museum einen Offizierssäbel zu schenken. Im anschließenden Gespräch erinnerten sich Mitglieder des Museumsteams an den Besuch des Schulschiffes Cuauhtémoc im Hamburger Hafen im Jahr 2019. Die Besatzung des Schiffes stellte bei einer  Sonderführung durch das Museum fest, dass in der umfangreichen Sammlung des Museums ein Modell ihres Schiffes fehlte. Das wollte man jetzt ändern.

Das Modell der Cuauhtémoc wird von (v.l.n.r.) Herr Peter Tamm (Museumsvorstand, Internationales Maritimes Museum Hamburg),  Flotillenadmiral Wilhelm Tobias Abry (Marinekommando Rostock), Kapitän Armando Ojeda (Marineattaché Mexikos in Berlin) und Herr Francisco Quiroga (Botschafter von Mexiko in Berlin) auf Deck 2 bewundert.
Das Modell der Cuauhtémoc wird von (v.l.n.r.) Herr Peter Tamm (Museumsvorstand, Internationales Maritimes Museum Hamburg),  Flotillenadmiral Wilhelm Tobias Abry (Marinekommando Rostock), Kapitän Armando Ojeda (Marineattaché Mexikos in Berlin) und Herr Francisco Quiroga (Botschafter von Mexiko in Berlin) auf Deck 2 bewundert.

Marineattaché Ojeda wandte sich an einen Marineoffizier und leidenschaftlichen Modellbauer in Veracruz und erkundigte sich nach der Möglichkeit, ein Modell der „Cuauhtémoc“ für das Maritime Museum in Hamburg zu bauen. Nach einigen Monaten intensiver Arbeit hat Kapitän Fernando Urrutia das Modell rechtzeitig zu den Feierlichkeiten zum Tag der mexikanischen Marine am 23. November 2021 fertiggestellt. In der mexikanischen Botschaft in Berlin wurde das Modell und die beiden Säbel offiziell dem Museum übergeben.

v.l.n.r.: Frau Norma Kesting (Präsidentin Circulo Mexicano Alemán (CIMA) e.V.), Kapitän Armando Ojeda (Marineattaché Mexikos in Berlin), Herr Peter Tamm (Museumsvorstand Internationales Maritimes Museum Hamburg), Herr Francisco Quiroga (Botschafter Mexikos in Berlin), Flotillenadmiral Wilhelm Tobias Abry (Marinekommando Rostock) und Frau Blanca Ochoa (Präsidentin von Hamburg-Mexiko e.V).
v.l.n.r.: Frau Norma Kesting (Präsidentin Circulo Mexicano Alemán (CIMA) e.V.), Kapitän Armando Ojeda (Marineattaché Mexikos in Berlin), Herr Peter Tamm (Museumsvorstand Internationales Maritimes Museum Hamburg), Herr Francisco Quiroga (Botschafter Mexikos in Berlin), Flotillenadmiral Wilhelm Tobias Abry (Marinekommando Rostock) und Frau Blanca Ochoa (Präsidentin von Hamburg-Mexiko e.V).

Wegen der Pandemie verzögerte sich ein Treffen im Maritimen Museum in Hamburg, um die Exponate offiziell zu präsentieren. Jetzt war es endlich möglich. Museumsvorstand Peter Tamm bedankte sich für das großzügige Geschenk. In seiner Rede hob er den engen Kontakt zwischen dem Maritimen Museum und vielen internationalen Marinen hervor. „Es hat eine lange Tradition, die dadurch verstärkt wird, dass viele Offiziere aus aller Welt Hamburg und unser Museum durch die Führungsakademie der Bundeswehr gut kennen“, so Tamm. „Eine Uniform eines Capitan der mexikanischen Marine ist bereits seit vielen Jahren auf Deck 4 ausgestellt. Die Säbel sind eine tolle Ergänzung und das neue Modell der Cuauhtémoc ein weiteres Highlight unserer Flotte von Traditionsseglern. Wir sind dankbar, dass wir in unserer Ausstellung die Vielfalt der Marinetraditionen in der Welt präsentieren können“.