Sejlskibe
5,00 €
| Objektart | Exponat |
|---|---|
| ID | 106484 |
| Laufzeit / Datierung / Jahr | 1859 |
| Schiffsname / Baubezeichnung | Melbye, Anton |
| Reederei / Eigner / Marine |
Anton Melbye; (1818-1875); Segelschiffe*; Sailing vessels; sign. und datiert u. l.: „Anton Melbye 1859“; Öl auf Leinwand; Anton Melbye, geboren in Kopenhagen, gilt für viele als der; bedeutendste dänische Marinemaler. Er lernte zunächst Schiffbau, 1838; besuchte er die Kopenhagener Kunstakademie. 1840 stellte Melbye in; Charlottenborg zum ersten Mal aus. Anton Melbye starb in Paris.; Am linken Bildrand sind die Ausläufer eines Tiefdruckgebiets zu; erkennen. In seinem Rücken herrscht klare, weite Sicht. Starker Wind; weht auflandig gegen eine felsige Steilküste, vor der sich ein Segler; durch die bewegte See schiebt. Die dänische Brigg fährt hoch am Wind.; Kleinere Fahrzeuge segeln vor dem Wind auf die Küste zu. Im; Hintergrund rechts ist eine weitere Brigg zu sehen.; *Dansk titel: SejlskibeDaniel Hermann Anton Melbye, genannt Anton Melbye, gilt als der; bedeutendste unter den dänischen Marinemalern. Er wurde 1818 in; Kopenhagen geboren. Seine beiden jüngeren Brüder Vilhelm und Fritz; Siegfried Georg (1826-1896) waren ebenfalls als Maler tätig. Ein; Augenfehler hinderte Anton Melbye daran, zur See zu fahren, und so; lernte er zunächst Schiffbau. 1838 besuchte er die Kopenhagener; Akademie und studierte bei Christoffer Wilhelm Eckersberg; (1783-1853). 1840 stellte Melbye in Charlottenborg bei Kopenhagen; zum ersten Mal aus. Ausgedehnte Seereisen führten ihn in den Nordund; Ostseeraum sowie in das Mittelmeer. Eine wichtige Station in seiner; Laufbahn war auch Hamburg, wo er zahlreiche Studien von Schiffen und; Werften anfertigte. In dieser Zeit wohnte er in Altona bei Hamburg.; Während er in Dänemark lebte, zählte König Christian VIII. zu seinen; Förderern. 1847 ließ sich Melbye in Paris nieder. Auch hier hatte er; einflussreiche Mäzene: zunächst König Louis Philippe, später Kaiser; Napoleon III. Anton Melbye starb 1875 in Paris.Am linken Bildrand sind noch die Ausläufer eines Tiefdruckgebiets zu; erkennen. In seinem Rücken herrscht klare, weite Sicht. Kühle Farben; vermitteln den Eindruck von eher niedrigen Temperaturen. Auch die; Wolkenbildung ist charakteristisch für diese Wettererscheinung. Starker; Wind weht auflandig gegen eine felsige Steilküste, vor der sich in nicht; allzu großer Entfernung ein Segler durch die bewegte See schiebt. Die; dänische Brigg fährt hoch am Wind. Sie ist in mildes Licht getaucht, wirkt; plastisch, alle Details sind zu erkennen. Kleinere Fahrzeuge segeln vor; dem Wind auf die Küste zu. Im Hintergrund rechts im Schatten der; Wolken ist eine weitere Brigg zu sehen.
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