IMMH

19. Juni 2018

10 Jahre Internationales Maritimes Museum Hamburg

Am 25. Juni 2008 wurde das Internationale Maritime Museum Hamburg feierlich eröffnet. Das Team des Museums möchte die zurückliegenden 10 Jahre IMMH gemeinsam mit allen Besuchern und Freunden feiern. Für Sonntag, den 24. und Montag, den 25. Juni haben wir ein ganz besonderes Jubiläums-Programm zusammengestellt. Wer mit uns feiern möchte, kann sich darüberhinaus an beiden Tagen auf 50% reduzierte Eintrittspreise freuen.

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10 Jahre Internationales Maritimes Museum Hamburg

Es ist ein junges Alter für ein Museum und doch schon ein Meilenstein maritimer Hamburger Tradition: Vor 10 Jahren wurde der imposante Kaispeicher B – das älteste noch erhaltene Speichergebäude im Hamburger Hafen – zur musealen Heimat für die weltweit größte maritime Privatsammlung von Prof. Peter Tamm. So wurde das Internationales Maritime Museum Hamburg geboren.

10 Jahre später kann die Museumscrew mit über einer Million Besuchern auf eine wahre Erfolgsgeschichte zurückblicken. Gleichzeitig freuen wir uns auf zahlreiche, spannende Projekte. Genau das möchten wir mit unseren Besuchern und Freunden am Sonntag, den 24. und Montag, den 25. Juni 2018 gemeinsam feiern und haben ein ganz besonderes Geburtstagsprogramm zusammengestellt. Als kleines Dankeschön für unsere Besucher haben wir die Eintrittspreise an beiden Tagen um 50% reduziert.

Wir feiern!

Am kommenden Sonntag und Montag heißt es jeweils zwischen 11:00 und 18:00 Uhr: Wir feiern! Die Familiensonntags-Crew wird die Besucher im Foyer des Museums empfangen und jede Menge maritimen Bastel- und Schminkspaß anbieten. Auf Deck 1 fährt der Schiffsführungssimulator an beiden Tagen durchgängig und die Kollegen in der Modellbauwerkstatt freuen sich auf Ihren Besuch. Auf Deck 8 können Sie im Gläsernen Atelier Spannendes über die Konservierung und Restaurierung von Gemälden erfahren. Ebenfalls auf Deck 8 steht Knochenschiff-Experte Manfred Stein bereit um über die Geheimnisse von 200 Jahre alten Knochenschiffen zu erzählen. Ganz oben, auf Deck 10, können sich unsere Besucher auf Theater-Kapitän Eberhard Möbius und seine Klönkiste freuen. Darüberhinaus bieten Mitarbeiter des Museums ganztägig spezielle Sonderführungen zu unterschiedlichen Themen für Groß und Klein an. Neben den beliebten Familieführungen, wird z. B. Miniaturkünstler Carlo Marquardt persönlich erklären, wie die kleinen Schiffe im Maßstab 1:1250 entstehen.

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Highlights am Sonntag, 24. Juni

Wer das Museum einmal anders erleben möchte, kann gemeinsam mit unseren Partnern von Geo°Bound an einer Geocaching Schnupper-Rallye teilnehmen. Ausgestattet mit einem iPAD geht es darum, auf Deck 1 – 3 versteckte QR-Codes zu finden und knifflige Aufgaben zu lösen.

Ganz besonders freuen wir uns auf die Highlights auf Deck 2: Dr. Samek & Crew, die Stars von unseren beliebten Piratensonntagen, bieten ihre Fechtschule für Kinder an. Dabei können unsere jungen Besucher eine echte Piratenausbildung absolvieren.

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Um 15:00, 16:00 und 17:00 Uhr treten die jungen Matrosen von “Albers Ahoi! unter der Wapen von Hamburg III auf. Diese Jungs singen, musizieren und entertainen auf höchstem Niveau, gemischt mit typischer Hamburger Tradition. Gute Laune ist garantiert.

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Am Montag, 25. Juni empfangen wir jeden Besucher zur Feier des Tages mit einem Glas Sekt auf Deck 2.

Das Team vom Internationalen Maritimen Museum Hamburg freut sich auf Ihren Besuch!

Führungen:

Sonntag 24. Juni

  • 11:00 Uhr: Higlight-Führung
  • 12:00 Uhr: Familienführung “Piraten Ahoi!” / Handels- und Passagierschifffahrt
  • 12:30 Uhr: Highlight-Führuung
  • 13:00 Uhr: Highlight-Führung
  • 13:30 Uhr: Familienführung / Schiffsminiaturen
  • 14:00 Uhr: Gemälde Konservierung und Restaurierung
  • 14:30 Uhr: Möbis Klönkiste auf Deck 10 / Highlight-Führung
  • 15:00 Uhr: Knochenschiffe
  • 15:30 Uhr: Familienführung / Highlight-Führung
  • 16:00 Uhr: Architektur Führung
  • 16:30 Uhr: Highlight-Führung

Montag 25. Juni

    • 11:00 Uhr: Miniaturschiffe
    • 12:00 Uhr: Highlight-Führung
    • 13:00 Uhr: Handels- und Passagierschifffahrt
    • 14:00 Uhr: Highlight-Führung
    • 14:30 Uhr: Gemälde Konservierung und Restaurierung
    • 15:00 Uhr: Schatzkammer
    • 15:30 Uhr: Highlight-Führung
    • 16:00 Uhr: Highlight-Führung

Zum Facebook-Event.

Wir feiern 10 Jahre Internationales Maritimes Museum Hamburg am 24. und 25. Juni 2018. Alle Eintrittspreise werden am beide Tagen um 50% reduziert. Alle Aktivitäten sind im Eintrittspreis enthalten.

12. Juni 2018

Die “Peking” – im Dockschiff über den Atlantik: die Sonderausstellung

Die historische stählerne Viermastbark “Peking” hat zum ersten mal seit 1932 die Elbe erreicht. Als  eine der letzten noch erhaltenen Flying P-Liner soll sie künftig das Flaggschiff des neuen Hafenmuseums in Hamburg sein. Doch erst musste die alte Hamburgerin ein letztes Mal den Atlantik überqueren. Das Internationale Maritime Museum Hamburg widmet der letzten Reise der “Peking” eine Sonderausstellung: Imposante Fotos von Jan Sieg werden zusammen mit Originalexponaten und historischen Dokumenten zwischen dem 14. Juni und 31. August 2018 auf Deck 1 präsentiert.

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“F L” auf der Galionsfigur der Peking steht für die Reederei F. Laeisz.

40 Jahre lag die “Peking” als Museumsschiff vor Manhattan in New York. Wirtschaftliche Schwierigkeiten zwangen das South Street Seaport-Museum, die historische Bark zum Verkauf anzubieten, doch über Jahre fand sich kein Käufer. Schließlich bot das Museum die “Peking” als Geschenk an.

Ein Teil der Förderung für die Errichtung eines Deutschen Hafenmuseums in Hamburg war für Ankauf, Überführung und Restaurierung der “Peking” bestimmt, die zum zentralen Schauobjekt des Museums werden soll. Die Umsetzung der hiermit verbundenen Aufgaben wurde an die Stiftung Hamburg Maritim delegiert. Seit 2016 ist sie die Eigentümerin der “Peking” und verantwortlich für die Restaurierung des Schiffes. Die Kosten für die Überführung per Dockschiff und die Restaurierung der “Peking” belaufen sich auf rund 26 Mio. Euro.

Den Transport quer über den Atlantik übernahm die Combidock III der Reederei Harren & Partner. In elf Tagen von New York nach Hamburg, sicher gelascht und gepallt im Bauch des Dockschiffes – die letzte große Seereise des legendären Flying-P-Liners “Peking”.

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Die “Peking”

Die “Peking” wurde als stählerne Viermastbark mit einer Länge von 115 Metern von der Hamburger Reederei Blohm + Voss gebaut und lief dort am 25. Februar 1911 vom Stapel. Sie ist damals eines der größten Segelschiffe der Welt. Der Frachtsegler wurde im Salpeterhandel auf der Route Hamburg-Chile-Hamburg eingesetzt. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird die “Peking” in Valparaíso festgesetzt und bleibt dort bis 1920 liegen. Nach Kriegsende segelt der Windjammer von Chile zunächst nach London und wird 1921 als Reparationsleistung nach Italien ausgeliefert. Zwei Jahre später kauft die Reederei den Frachtsegler zurück und setzt ihn wieder in der Salpeterfahrt ein. Insgesamt 34 Mal umfuhr die “Peking” auf ihren Fahrten Kap Hoorn.

Aufgrund der Weltwirtschaftskrise verkaufte Laeisz das Schiff im September 1932 an die Shaftesbury Homes and Arethuse Training Ship Co., London. Bis 1974 lag die stählerne Bark unter dem neuen Namen Aarethusa als Internatsschiff auf dem Medway bei Upnor in der Nähe von Rochester.

1974 erfolgte die Schlepper-Überführung in die USA. Das South Street Seaport-Museum gab der stolzen Hamburgerin ihren ursprünglichen Namen zurück. Zur 200-Jahr-Feier der Unabhängigkeit 1976 nahm die “Peking” voll aufgetakelt als Museumsschiff ihren prominenten Liegeplatz an der Pier 16 in Manhattan ein.

Peking Hamburg Galionsfigur Internationales Maritimes Museum Hamburg Schiff Schiffahrt Ausstellung Sonderausstellung Flying P-Liner Schiffahrt 2018 Combi Dock III Dockschiff

Die Combi Dock III als Modell im Maßstab 1:100 in die Ausstellung.

Im Dockschiff über den Atlantik

Die Rückkehr der “Peking” ist eine lange Geschichte. Auch für die Bremer Reedereigruppe Harren & Partner, die den historischen Viermaster von New York zurück an die Elbe brachte. „Wir haben mehr als zehn Jahre an diesem Projekt gearbeitet. Ein Schiff dieser Größe und dieses Alters über den Atlantik zu transportieren, ist etwas ganz Besonderes“, erklärt Geschäftsführer Heiko Felderhoff.

115,50 Meter lang, 3.700 Tonnen schwer, 106 Jahre alt – und in einem ziemlich bescheidenden Zustand. Mehr als vier Jahrzehnte lang hatte die “Peking” im South Street Seaport in Manhattan gelegen. Ernsthafte Reparaturen wurden in all den Jahren nicht vorgenommen. Das Schiff verrostete und verfaulte regelrecht.

Die Ingenieure und Kapitäne der Reederei konzipierten ein ausgefeiltes Transportkonzept. Die Lösung: die Combi Dock III. Ein 169,40 Meter langes Spezial-Dockschiff, das auch schwimmende Objekte laden kann. Am 14. Juli 2017 nimmt die Combi Dock III die “Peking” „huckepack“: Zunächst pumpt das Dockschiff rund 16.000 Tonnen Wasser in seine Tanks, sinkt so um 6,60 Meter ab. Der Laderaum füllt sich mit Wasser. Zwei Schlepper helfen dabei, die “Peking” einzuschwimmen und zentimetergenau auf den mehr als 200 Mittelkielpallen zu platzieren. Anschließend wird das Wasser aus den Tanks gepumpt, die “Peking” steht wie in einem Trocken-Dock. Drei Tage dauert es, die Viermastbark zu „laschen“: An mehr als 125 Punkten wird der historische Segler fixiert. Dann geht es für die Peking zurück nach Hause, zum letzten Mal über den Atlantik. Das Wetter spielt mit, die Überfahrt dauert elf Tage.

Am 30. Juli erreichen die beiden Schiffe Brunsbüttel. Alle Befestigungen werden gelöst, die Combi Dock III senkt sich erneut ab – die “Peking” schwimmt wieder auf der Elbe. Zum ersten Mal seit 1932.

Der Fotograf

Jan Sieg lebt als freiberuflicher Fotograf in Hamburg und hat sich spezialisiert auf technische Dokumentationen im Bereich der maritimen Wirtschaft. Seine Schwerpunkte umfassen dabei die Themen Schifffahrt, Schiffbau und Sanierung sowie Hafen- und Meerestechnik. An Bord der Combi Dock III dokumentierte er die letzte große Reise der “Peking” von New York nach Deutschland. Schon vor dem Auslaufen konnte er das Traditionsschiff in der Caddell-Werft auf Staaten Island fotografieren.

Eine Auswahl seiner umfangreichen Foto-Dokumentation sehen Sie in dieser Ausstellung. Ausführliche Informationen über den Fotografen, seine Arbeit und weitere Bilder von der “Peking” und anderen Projekten finden Sie auf seiner Website.

 

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