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17. Mai 2019

“Polarstern” und “Queen Mary” 2: Videochats in der Langen Nacht der Museen Hamburg 2019

Zwei Videochats werden unter den Programmhiglights der “Very British” Lange Nacht der Museen Hamburg 2019 (am Samstag den 18. Mai) im Internationalen Maritimen Museum stehen. Unsere Besucher haben am Abend die Chance, sich mit den Meeresforschern an Bord des Eisbrechers “Polarstern” zu unterhalten. Kurz danach steht ein Gespräch mit Stephen Payne, Marinearchitekt und verantwortlich für das Design des Ocean Liners “Queen Mary 2”, auf dem Plan.

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Live-Schaltung zum Forschungseisbrecher „Polarstern“

Videochat in der KDM-Lounge auf Deck 7, um 22:00 Uhr

Ein internationales Forscherteam, unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Bohrmann vom Bremer MARUM ist zurzeit auf Expedition mit dem Forschungseisbrecher „Polarstern“. Ziel der Fahrt: die Suche nach heißen und kalten Quellen am Meeresboden rund um Südgeorgien und den Südsandwich Inseln. Dafür setzen die Forscher den Tauchroboter MARUM-QUEST erstmals in antarktischen Gewässern ein.

Der britische Entdecker James Cook nahm die sub-antarktische Insel Südgeorgien 1755 für England in Besitz. Die Gewässer rund um Südgeorgien und den Südsandwich Inseln gehören zu den stürmischsten Seegebieten unserer Erde. Hier zu forschen und zu navigieren verlangt höchste Präzision und eine exakte Vorbereitung. Der britische Polarforscher Ernest Shackleton konnte sich mit einem kleinen, hölzernen Boot nach Südgeorgien retten, nachdem sein Schiff, die „Endurance“, im Eis brutal zermalmt worden war und er seine Mannschaft auf Elephant Island zurücklassen musste, um Hilfe zu holen.

Während der „Langen Nacht der Museen“ schalten wir live zum Forschungseisbrecher „Polarstern“, der dann – sofern das Wetter mitspielt – vor Saunders Island sein wird. Die vulkanische Insel ist die drittgrößte der elf Südsandwich Inseln, die von Norden nach Süden in einem Bogen parallel zum Südsandwich-Tiefseegraben aufgereiht sind. Während die nördlichen Vulkaninseln mit russischen Namen von Admiral Fabian Gottlieb von Bellingshausen entdeckt wurden, hat James Cook die südlichen Inseln entdeckt und mit britischen Namen versehen.

„Polarstern“-Kapitän Moritz Langhinrichs von der Reederei F. Laeisz und Expeditionsleiter Prof. Dr. Gerhard Bohrmann vom Bremer MARUM sowie die Biologin Katrin Linse vom „British Antarctic Survey“ werden in der Live-Schaltung von Bord berichten und Fragen der Museumsbesucher beantworten.

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Er hat die Queen Mary 2 entworfen

Videochat in der KDM-Lounde auf Deck 7, um 23:00 Uhr

Der Londoner Stephen Payne ist Marinearchitekt. Viele werden seinen Namen nicht kennen, doch alle Hamburger kennen und lieben sein Meisterwerk: Cunards Ocean Liner “Queen Mary 2”. Es ist ein Schiff wie kein anderes. Und das, weil Mr. Payne kein Kreuzfahrtschiff, sondern einen zeitgenössischen Transatlantik Liner entwerfen wollte. Dafür setzte er nicht nur sein technisches Können und Mut zur Innovation ein, sondern auch sein enzyklopädisches Wissen über die Geschichte der Schifffahrt.

Stephen Payne ist ein guter Freund des Internationalen Maritimen Museum Hamburg. Er fährt regelmäßig und gerne auf der “Quen Mary 2”, und besucht daher Hamburg und das IMMH oft. Als er erfuhr, dass wir die Lange Nacht der Museen unter dem Motto “Very British” veranstalten werden, schlug er ein Online-Gespräch mit uns und unseren Besuchern vor.

Wir freuen uns außerordentlich auf beide Videochats und sind gespannt auf die Fragen unserer Besucher. Die Gespräche werend Live über das Instagram Account des Museums gestreamt.

3. Mai 2019

Staatsbesuch aus Kap Verde

Am Freitag den 3. Mai 2019 besuchte Jorge Carlos Fonseca, Präsident von Cap Verde das Internationale Maritime Museum. Nach einem freundlichen Austausch mit Museumsvorstand Peter Tamm, besuchte der Präsident der afrikanischen Inselrepublik die Ausstellung. Zum Schluss gab es lobende Wörter in unserem Gästebuch.

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Jorge Carlos Fonseca, Präsident von Kap Verde.

Das Internationale Maritime Museum durfte sich wieder über prominenten Besuch freuen. Jorge Carlos Fonseca, auf diplomatischer Reise durch Deutschland, hat sich Zeit genommen, um sich mit Peter Tamm zu treffen und die Ausstellung zu erkunden. Die Republik Cabo Verde, so die offizielle Nennung von Kap Verde lautet,befindet sich im Zentralatlantik, 570 Kilometer von der Westküste Afrikas entfernt. Seit Ihrer im Jahr 1975 friedlich gewonnenen Unabhängigkeit von Portugal, hat sich das Land zu eines der demokratischsten und wohlhabendsten Ländern Afrikas entwickelt.

Geschenkaustausch Peter Tamm Kap Verde Cabo Verde Präsident Jorge Carlos Fonseca Internationales Maritimes Msueum Hamburg
Jorge Carlos Fonseca und Museumsvorstand Peter Tamm.

Die Peter Tamm sen. Stiftung möchte sich bei allen, die dieses Treffen möglich gemacht haben, ganz herzlich bedanken.

Es ist ein Privileg dieses wichtige und prächtige Museum zu besuchen. Es ist ein fundamentaler Baustein,um die Essenz Hamburg zu begreifen.

so Jorge Carlos Fonseca, Präsident der Republik Cap Verde, nach seinem Rundgang durch die Ausstellung.