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Sonderausstellung

Plakad der Sonderausstellung "Johannes Holst, Maler der See" im Internationalen Maritimen Museum Hamburg. Großsegler im rauer See.

Johannes Holst – Maler der See

Die Sonderausstellung: 7. Mai – 19. Juli 2020

Vom 7. Mai bis zum 19. Juli 2020 zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg in Kooperation mit mit dem Koehler im Maximilian Verlag und der Galerie Deichstraße eine Sonderausstellung, die dem Werk von Johannes Holst gewidmet ist – einem der bedeutendsten deutschen Malern des maritimen Genres.

Johannes Holst wird 1880 auf der Elbinsel Altenwerder bei Hamburg geboren. Marinemaler will er werden: Sein Ziel ist es den Wind und die Wolken, die Wellen und die Gischt so auf die Leinwand zu bannen, wie die Natur es vorgibt. Ihn faszinieren die Windjammer vergangener Zeiten ebenso wie große Passagierdampfer oder die Kutter und Ewer der Elbinseln und immer wieder das Meer selbst. Die maritimen Gemälde von Johannes Holst zeichnen sich aus durch eine große seemännische Detailtreue.

Aber Johannes Holst hat viele Talente: Er spielt Geige und Cello, die Instrumente fertigt er selber an: ca. 200 Geigen verlassen seine Werkstatt. Und er ist auch ein leidenschaftlicher Segler, der seine eigene Yacht, die Mia-Lisa, im Keller seines Hauses baut. Die Ausstellung beleuchtet die verschiedenen Facetten des „Universalgenies von Altenwerder“. Es werden ca. 70 ausgewählte Gemälde aller Schaffensphasen des großen Marinemalers präsentiert, begonnen mit einem kleinen Aquarell der Fürst Bismarck, das er als 14jähriger gemalt hat, bis hin zu einem unvollendeten Gemälde von 1965, seinem Todesjahr. Die Gemälde stammen zum Großteil von privaten Leihgebern und sind der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich.

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