Kommt mit auf eine spannende Zeitreise durch die maritime Geschichte!
Gemeinsam entdeckt ihr faszinierende PLAYMOBIL-Welten – von den geheimnisvollen Ägyptern über mutige Wikinger und abenteuerliche Piraten bis hin zur Industrialisierung und dem modernen Containerhafen.
Spielerisch führt euch ein Guide durch die Ausstellung und zeigt u.a., wie die Ägypter früher lebten, was die Römer gerne aßen und warum die Wikinger Grönland seinen Namen gaben.
Die Schwerpunkte der Führung können vorab gemeinsam mit dem Guide abgestimmt werden. Auf Wunsch sorgen interaktive Elemente wie Suchspiele, kleine Rätsel und Quizfragen für noch mehr Spaß und machen die Zeitreise zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Gruppe.
Altersgruppe: 4 – 10 Jahre (Kita, Grundschule und Familienführungen)
Dauer: 60 Minuten
Max. Teilnehmerzahl: 15 (Kita)/25 (Grundschule)
Kosten: 40,00€ pro Gruppe, zzgl. Museumseintritt
Buchungen erfolgen über den Museumsdienst Hamburg:
E-Mail: info@museumsdienst-hamburg.de
Telefon: 040-428 131 0

Tag der Archive 2026: Das IMMH nimmt teil!
Tag der Archive 2026
"Alte Heimat - neue Heimat"
Am Samstag, den 7. März 2026 von 10:00 – 17:00 Uhr, laden die Hamburger Archive Sie herzlich ein, hinter die Kulissen zu blicken. An diesem Tag präsentieren zahlreiche Institutionen in der Hansestadt ihre Schätze und bieten Ihnen so die Möglichkeit, die Vielfalt der Hamburger Archivlandschaft zu entdecken. In diesem Jahr erstmals nicht nur im Staatsarchiv Hamburg, sondern auch im Forum der Handelskammer Hamburg.
Archive sind weit mehr als bloße Lagerstätten für vergilbtes Papier; sie sind das Fundament unserer Identität und die Hüter der Wahrheit. In einer offenen, toleranten und demokratischen Gesellschaft erfüllen Archive eine lebenswichtige Funktion, die weit über die Geschichtspflege hinausgeht. Sie sorgen für Transparenz, indem sie das Handeln von staatlichen Behörden und anderen Entscheidungsträgern nachvollziehbar halten. Sie sichern Rechtsansprüche, die durch die verwahrten Materialien dokumentiert sind. Und die Vielfalt der Archivlandschaft sorgt dafür, dass ein möglichst vollständiges und diverses Bild unserer heutigen Gesellschaft erhalten bleibt.
Auch in Hamburg bilden neben dem Staatsarchiv als Verwahrstelle der Unterlagen von Senat, Bürgerschaft und Verwaltung noch verschiedene andere Archivtypen jeweils eine spezifische Facette des Hamburger Lebens ab:
- Wirtschaftsarchive: Hamburg als Welthandelshafen lebt durch seine Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen. Unternehmensarchive (wie die, des Außenhandelsunternehmens Behn Meyer, der Hochbahn, Montblanc oder verschiedener Reedereien) oder das Archiv der Handelskammer Hamburg und übergreifend die Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv bewahren Handelsbücher, Pläne, Korrespondenzen und Objekte auf. Sie machen nachvollziehbar, wie Hamburg zum „Tor zur Welt“ wurde.
- Das Hamburgische Architekturarchiv dokumentiert den Wandel des Stadtbildes und sichert Baupläne und Modelle, die zeigen, wie Hamburgs ikonische Skyline und seine Wohnquartiere entstanden sind.
- Rundfunkarchive wie das Archiv des NDR bewahren das audiovisuelle Erbe. Tondokumente und Filmaufnahmen fangen die Atmosphäre der Jahrzehnte ein: Vom Dialekt der Straße bis hin zu historischen Berichterstattungen über Sturmfluten oder den G20-Gipfel.
- Archive wissenschaftlicher Einrichtungen wie das der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg sammeln private Nachlässe und Unterlagen zivilgesellschaftlicher Organisationen, die die Vielfalt gesellschaftlicher und alltagsgeschichtlicher Entwicklungen abbilden.
Eckdaten auf einen Blick:
- Wann: Samstag, 7. März 2026, 10:00 – 17:00 Uhr
- Wo: Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1
- Eintritt: kostenfrei.

Ausgewählte Objekte zum Tag der Archive aus den Beständen des IMMH
Der Hamburger Hafen ist in unserem Archiv, den Sammlungsobjekten und der Bibliothek ein immer präsenter Ort. Von Hamburger Werften und den zahlreichen Linienrissen und Bauplänen über künstlerische Darstellungen bis hin zu einem großen Korpus an Literatur sowie zeitgenössischen Zeitschriften und Zeitungen reicht das Spektrum der Materialien. Bei der Betrachtung dieser Materialien wird die Entwicklung des Hamburger Hafens immer wieder deutlich. Sie ist eng mit der wirtschaftlichen, politischen und infrastrukturellen Geschichte Norddeutschlands verbunden. Anlässlich des Tags der Archive 2026 haben wir aus jedem Bestand ein Stück „anno dazumal“ herausgesucht, das das Hamburg und seine Bewohner von gestern zeigt.
Aus dem Bestand TSINGTAU
Fotografien sind ein großer Bestandteil unserer Sammlung, dies gilt auch für das Teilarchiv zur ehemaligen deutschen Kolonie Kiautschou. Sie sind stets Produkte ihrer Entstehungszeit und der jeweiligen historischen Kontexte. Erkenntnisse lassen sich dabei nicht nur aus dem inszenierten Bild selbst gewinnen, sondern ebenso aus den Intentionen der aufnehmenden Personen sowie den sozialen Rahmenbedingungen der Produktion (1). Die hier präsentierten Fotografien wurden daher aufgrund ihres doppelten Kontextes ausgewählt: Sie dokumentieren einerseits private Lebenswelten deutscher Kolonialangehöriger in Tsingtau (heute Qingdao) und verweisen andererseits auf die lokalen Strukturen innerhalb der kolonialen Gesellschaft (2).
Die deutsche Kolonialstadt Tsingtau wurde nach der Besetzung des Gebietes im Jahr 1897 zu einer „neuen Heimat“ für eine kleine deutsche Bevölkerung. Gleichzeitig entstanden neue, durch koloniale Machtverhältnisse geprägte Lebensräume für lokale Bevölkerung sowie für Menschen aus angrenzenden Regionen Ostasiens (3). Diese Ambivalenz von „alter“ und „neuer“ Heimat wird in den Fotografien besonders anschaulich: Festgehalten sind unterschiedliche Stationen des Familienlebens – von der Darstellung eines vor Ort geborenen Kleinkindes über Aufnahmen des Wohnhauses und Einzelporträts bis hin zu Gruppenbildern mit Bekannten sowie einem Familienporträt im Anschluss an eine Beerdigung. Die Fotografien dokumentieren damit nicht nur private Erinnerungsmomente, sondern zugleich Prozesse der Verortung innerhalb eines kolonialen Umfeldes.
Hervorzuheben ist, dass sich hinter der Kamera keine deutschen Fotografen befanden. Die Aufnahmen stammen aus drei Ateliers, darunter das Studio von T. Takahashi, einem japanischen Fotografen mit Sitz in Tsingtau. Eine Anzeige im Adressbuch von 1914 weist sein Atelier in der Friedrichstraße gegenüber der Hamburg-Amerika-Linie aus (4). Für die beiden weiteren Fotografen – Yung Fang sowie das Atelier Yung Tschang & Co., beide im Stadtteil Tapautau gelegen – konnten bislang keine weiterführenden biografischen Informationen ermittelt werden. Die vorliegenden Familienfotografien aus dem Nachlass zeigen, dass koloniale Alltagswelten von transkulturellen Begegnungen geprägt waren.
Die räumliche Verteilung der Ateliers verweist zugleich auf die soziale Segregation innerhalb der Kolonialstadt. Chinesische Bewohner durften erst ab 1914 und nur mit Genehmigung der kolonialen Verwaltung im sogenannten Europäerviertel wohnen. Zuvor war ein Zusammenleben aufgrund hygienischer und kolonialrassistischer Begründungen weitgehend ausgeschlossen. Fotografische Ateliers spiegelten diese Ordnung wider, da sie sich entsprechend der Bevölkerungsstruktur und Zugänglichkeit urbaner Räume entwickelten (5).
Das Adressbuch von 1914 nennt zudem den Familienvater, mit dem die Fotografien verbunden sind. Er war zwischen etwa 1902 und 1914 als Hafenamtsschreiber tätig. Innerhalb dieser zwölf Jahre veränderte sich nicht nur sein Arbeitsplatz, der Hafen, enorm. Große infrastrukturelle Entwicklungen gingen einher mit sozialen Umbrüchen innerhalb der chinesischen Gesellschaft. So initiierten die lokale Kaufmannschaft und städtische Eliten die Gründung einer chinesischen Handelskammer und bewiesen, etwa auch durch Proteste gegen eine erlassene Kajen-Verordnung, den Willen, die „neue“ Heimat aktiv mitzugestalten (6). Nicht zuletzt zeigte sich dies auch in dem Ablichten deutscher Familien und Personen. Die Bilder lassen sich somit nicht nur individuell-biografisch einordnen, sondern auch institutionell in die koloniale Verwaltungsstruktur einbetten.
Über die Fotografie entsteht damit ein Zugang zur Erfahrung von „neuer Heimat“ in einem kolonialen Kontext – einem Raum, der zugleich von Zugehörigkeit, Machtverhältnissen und kultureller Aushandlung geprägt war.
(1) Zu historischer Bildanalyse siehe: u. a. Elizabeth Edwards, Stuart Hall und Jens Jäger.
(2) IMMH, Archiv, Signatur: K47a, Dokument-Nr.: 182, 185, 193, 199, 201 und 210.
(3) Die Stadtbevölkerung bestand überwiegend aus chinesischen Personen. Eine Volkszählung aus dem Jahr 1910 belegt im Stadtgebiet Tsingtau: 34.180 Chinesen, 1.621 Europäer, 2.275 Personen im Soldatenstand und 167 Japaner. Entnommen aus: Handbuch für das Schutzgebiet Kiautschou, F. W. Mohr, 1911, Bibliothek am IMMH, Signatur: A1/7/7-39438-13
(4) IMMH, Bibliothek, Signatur: A1/7/7-39426-1
(5) „Musterkolonie Kiautschou“: Die Expansion des Deutschen Reiches in China, Hg. von Mechthild Leutner. Bearb. Klaus Mühlhahn, Berlin, 1997, S. 45.
(6) Mühlhahn, Klaus, Widerstand und Herrschaft in der „Musterkolonie“ Kiautschou, 2000, S. 171f.


Aus dem Bestand FOTO UND FILM
Sie stellen eine Dokumentation der Zerstörung dar, zugleich ist ihre künstlerische Qualität aber von herausragender Bedeutung. Jene Aufnahmen, die der Hamburger Berufsfotograph Heinrich Hamann (1883-1975) auf seine Bitte hin im Auftrag der britischen Besatzungsmacht im zerstörten Hafengebiet anfertigte, sind faszinierende Bildzeugnisse des unmittelbaren Nachkriegschaos.
Negativ, Inventar-Nr. 1012/1948
26. Februar 1948
Dampfer „Amicizia“, Sandtorhafen, Kaiserkai, Schuppen 10
Das durch Bomben auseinandergerissene Wrack des Dampfschiffes „Amicizia“ liegt, von Glocken umrahmt, im Sandtorhafen. Die Glocken waren in so mancher Kirche des Reiches und in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten „requiriert“ worden, um das wertvolle Metall der Rüstungsindustrie zuzuführen. In der Blickachse der Kaispeicher B.
Glasnegativ, Inventar-Nr. 24/1945
10. Juni 1945
Dampfer „Henry John“ und Dampfer „Rival“ vor dem Guanofleet
Man muss schon genau hinsehen, um die Reste der gesunkenen Dampfer vor den Häuserruinen im Bereich Johannisbollwerk und Vorsetzen zu finden. Nur noch Mastspitzen und wenige Aufbauten ragen aus dem Wasser. Das Bild wird von drei parallelen horizontalen Linien durchzogen: im Vordergrund ein Holzgerüst, im Mittelgrund die Elbwasserkante und darüber die Trasse der Hochbahn. Dazwischen Chaos und Zerstörung mit Ausnahme des britischen Bergungsschleppers „Salvage Duke“. Heinrich Hamann hat sein Bild zudem so arrangiert, dass das „B“ der Schornsteinmarke des Dampfers „Henry John“ voller Symbolik direkt unter dem Bismarckdenkmal im Hintergrund sitzt.


Aus dem Bestand SPEISEKARTEN
Speisekarte der Nordlandfahrt an Bord der Yacht „Oceana“, 14. August 1910
Inventar-Nr. R7-4037
Nach umfangreichen Umbauarbeiten ergänzte 1906 die „Oceana“ die Nordlandflotte der HAPAG.
„Der Dampfer verfügt über prächtige Gesellschafts- und Unterkunftsräume, eine Turnhalle, ein sehr geräumiges Promenadendeck und zeichnet sich durch eine besonders große Anzahl von Einzelkammern für allein reisende Passagiere und manche andere Annehmlichkeiten aus.“ (HAPAG-Prospekt für Nordlandfahrten 1907)
Für die Titel der Speisekarten und Veranstaltungsprogramme der Polar- und Äquatortaufen wählte die HAPAG Werke der Düsseldorfer Künstlerin Illna Ewers-Wunderwald (1878-1957). Häufig stellen diese in Mischtechnik gearbeiteten Bilder Fantasieabbildungen von Meerestieren dar, wie etwa der fliegende Fisch dieser Speisekarte mit dem Fantasie-Menü zur Polartaufe.


Aus dem Bestand HAMBURG SÜD
Hamburg-Süd Zeitung – Monatsschrift der Hamburg-Südamerikanischen Dampfschiffahrts-Gesellschaft
Inventar-Nr. HS-148465
9. Jahrgang, Nr. 5, Mai 1938
Die am 4. November 1871 gegründete Hamburg-Südamerikanische Dampfschiffahrtsgesellschaft, seit Jahrzehnten kurz und prägnant als Hamburg Süd ein Begriff in der maritimen Welt, hat sich im Laufe ihrer Geschichte international einen Bekanntheitsgrad erworben.
Umsatz bis 2016: 5,637 Mrd. Euro
Mitarbeiterzahl bis 2016: 6.301
Schiffe in Betrieb bis 2016: 177
Am 28. April 2017 haben die Gesellschafter und der Beirat der Dr. August Oetker KG den von der Dr. August Oetker KG mit der Mærsk Line vereinbarten Vertrag über den Verkauf der Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG (Hamburg Süd) einschließlich aller Tochtergesellschaften sowie der zugehörigen Reedereien genehmigt. Seit dem 1. Dezember 2017 gehört die Hamburg Süd zu A. P. Møller-Mærsk. Das Eigentum der 105 Schiffe von Hamburg Süd und die Verantwortung für das Management der Schiffe liegt mit der Übernahme des Unternehmens bei Maersk in Kopenhagen.
Am 27. Januar 2023 gab Maersk bekannt, fast alle Logistikmarken in die Muttermarke Maersk zu integrieren. Damit wurde auch das Ende des Namens Hamburg Süd beschlossen. Der gleichnamige, seit knapp 60 Jahren am Verwaltungsgebäude in der Willy-Brandt-Straße bestehende Schriftzug, wurde Ende Februar 2023 entfernt.
Am 7. August 2025 wurde die Gesellschaft wegen Verschmelzung mit der Maersk A/S & Co. KG aus dem Handelsregister gelöscht.


Aus dem Bestand HADAG
„MS „Jan Molsen“ fährt wieder (nach gründlicher Überholung) täglich von Hamburg nach Cuxhaven und zurück“
o. Inventar-Nr.
Juni 1946
Jan Molsen
Baujahr: 1925
Bauwerft: H.C. Stülcken & Sohn, Hamburg
Reederei: H.A.D.A.G.
Passagierzahlen: 2998 im Hafenfähreneinsatz, 1749 im Unterelbedienst
Aus dem Bestand BIBLIOTHEK
„Hamburgs Handel und Schiffahrt 1896. Die Einfuhr einzelner Waaren mit Unterscheidung der Herkunftsländer bezw. Transportwege. Tab. 57.“
Inventar-Nr. 63553
1896
Hamburg: Schröder & Jeve
Im Jahr 1896 wurde Kaffee im Wert von 91,4 Millionen Mark aus Brasilien in den Hamburger Hafen eingeführt.

Erinnerungsstücke von Bord eines maritimen Meisterwerks

Auch das sieht man wahrlich nicht alle Tage. Stilvoll präsentiert sind neuerdings auf Deck 6 zwei originale Deckchairs der »Normandie« ausgestellt. Neben weiteren Erinnerungsstücken stammen die Liegestühle von Bord eines der elegantesten und modernsten Passagierschiffe ihrer Zeit. Gebaut von der Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire, lief die Ozeankönigin 1932 vom Stapel und wurde 1935 in Dienst gestellt. Als Flaggschiff der Compagnie Générale Transatlantique (CGT), auch French Line genannt, verband sie technische Innovation mit luxuriösem Art-déco-Design. Bei ihrer Jungfernfahrt gewann die »Normandie« das Blaue Band für die schnellste Atlantiküberquerung. 1942 kenterte das Schiff nach einem Brand im Hafen von New York. Viele Artefakte des Inventars blieben erhalten. Manche dieser Exemplare erinnern heute an die kurze, glanzvolle Ära eines maritimen Meisterwerks.
Admiralsuniform bereichert die Sammlung des Internationalen Maritimen Museums

Admiral a. D. Joachim Rühle (r.) überreichte Museumsvorstand Peter Tamm (l.) seinen Dienstanzug, den er auch beim Großen Zapfenstreich zu seinem Abschied trug.
Ehre für das Internationale Maritime Museum Hamburg: In einer feierlichen Zeremonie in der Institution in der HafenCity übergab Admiral a. D. Joachim Rühle (66) seine Uniform an Museumsvorstand Peter Tamm. Fortan wird sie die Sammlung im Kaispeicher B bereichern. Zuletzt hatte Admiral Rühle seine Uniform beim Großen Zapfenstreich in Berlin Ende vergangenen Jahres getragen. Vor seinem Ruhestand war der gebürtige Stuttgarter mit Wahlheimat Kiel in Belgien unter dem Dach der NATO im Einsatz. Als „Vier-Sterner“ bekleidete er den höchsten Dienstgrad der Bundeswehr.
„Wir sind stolz über dieses besondere Geschenk“, sagte Peter Tamm während der Feierstunde im Salon des Maritimen Museums. „Es stammt von einem Freund des Hauses“. Früher hatten bereits sein Vater, Museumsgründer Prof. Peter Tamm sen., und Joachim Rühle exzellente Kontakte gepflegt. Der Marineoffizier startete seine Laufbahn auf der Gorch Fock. Seinem Wohnort Kiel bleibt er weiterhin treu. „Die Verbundenheit zum Maritimen Museum ist traditionell groß“, stellte Joachim Rühle fest.
Im Internationalen Maritimen Museum sind Uniformen aus aller Welt ausgestellt, aus Vergangenheit und Gegenwart. Beispiele sind Admiral Kluth (Königlich Preußische Marine, 1865), Generalmajor Albrecht (Inspekteur der Marineinfanterie, um 1910) oder Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen (General à la suite, um 1910). Gezeigt werden auch Uniformen aus Chile, Japan, Mexiko, Peru und Uruguay.
Modellbautage 2026
Die Internationalen Schiffsmodellbautage sind für Schiffsmodellbauer aller Sparten eine ausgezeichnete Gelegenheit, in den historischen Räumen des IMMH im Kaispeicher B an der Koreastraße inmitten von Speicherstadt und HafenCity ihre Modelle zu zeigen und sich untereinander auszutauschen. Bei der vergangenen Ausstellung im September 2024 kamen rund 45 Aussteller aus mehreren europäischen Ländern zusammen und zeigten rund 1.000 Schiffsmodelle. Zu sehen waren Modelle aus allen Bereichen des Schiffsmodellbaus. Die Skala reichte von ferngesteuerten Großmodellen mit bis zu 3,5 Metern Länge bis zu winzigen Kunstwerken aus Karton, die im Maßstab 1:1250 gefertigt und nur wenige Zentimeter groß sind. Auch fantastische Dioramen und Präsentationen in den unterschiedlichsten Maßstäben wurden gezeigt. Einen Schwerpunkt bildete das Thema 3-D-Druck, der von mehreren Ausstellern vorgestellt wurde. Diese neue Technologie spielt im Schiffsmodellbau neben den seit langem etablierten Methoden eine immer größere Rolle.
Wie auch in den vergangenen Jahren sind Schiffsmodellbauer aus der ganzen Welt aufgerufen, sich im Oktober des kommenden Jahres in Hamburg zu treffen. Darunter fallen Einzelpersonen, die teilnehmen möchten, genauso wie Modellbauclubs oder Vereine, die gemeinsam ihre Modelle präsentieren wollen.
Es können leider keine weiteren Anmeldungen angenommen werden.
Bei Fragen zur Veranstaltung, können Sie sich unter a.reineward@imm-hamburg.de (Antje Reineward) oder unter f.ilse@t-online.de (Frank Ilse) direkt beim Organisationsteam der Veranstaltung melden.
Termin: Samstag, 10. und Sonntag, 11. Oktober 2026
Aufbau: Freitag, 09. Oktober 2026
Herbstferienprogramm 2025

Papierschiffbau-Workshop
Wir laden alle jungen Schiffbauerinnen und Schiffbauer herzlich ein, in den Hamburger Ferien ihre Geschicklichkeit und Kreativität unter Beweis zu stellen.
Unter erfahrener Anleitung baut ihr euer eigenes Modellschiff – und natürlich dürft ihr es am Ende mit nach Hause nehmen.
Termine: Mo, 20.10. und Di, 21.10.2025
Zeit: jeweils 11.00 – 14.00 Uhr
Geeignet für Kinder von 10 bis 12 Jahren
Preis: 5 € pro Kind (inklusive Material)

Buddelschiff-Workshop
Wir freuen uns auf viele junge Schiffbauerinnen und Schiffbauer, die in den Hamburger Ferien ihre Geschicklichkeit und Kreativität unter Beweis stellen wollen. In unseren Workshops könnt ihr euch unter erfahrener Anleitung ein Buddelschiff bauen, das ihr später selbstverständlich mit nach Hause nehmt.
Termine: Di, 28.10. und Mi, 29.10.2025
Zeit: jeweils 11.00 – 13.00 Uhr
Geeignet für Kinder ab 12 Jahren
Preis: 8 € pro Kind (inklusive Material)

„Glitzern auf See“ – Bunter Mal-Workshop für Kinder rund um Meer & Fantasie
Leinen los für die Fantasie!
In diesem kreativen Kinder-Workshop tauchen wir ein in die schillernde Welt von Meer, Strand und Unterwasserträumen. Mit bunten Farben, Glitzer und jeder Menge Fantasie gestalten wir maritime Bilder – von glitzernden Wellen bis zu funkelnden Meeresbewohnern.
Termine: Do, 23.10. und Do, 30.10.2025
Zeit: jeweils 11.00 – 13.00 Uhr
Geeignet für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Keine Vorkenntnisse nötig – nur Lust auf Farbe, Glitzer und Meereszauber!
Preis: 5 € pro Kind (inklusive Material)
Anmeldung
Anmeldungen werden erbeten bis 3 Tage vorher dem Termin unter bildungundvermittlung@imm-hamburg.de
Unser Ferienprogramm ist auch Teil des Hamburger Ferienpasses. Die Angebote sind BuT (Bildungs- und Teilhabepaket) geeignet.
Leinen los zur Welterbenacht!
Unser Programm

Highlight-Führung
Im denkmalgeschützten Kaispeicher B erwartet Sie eine spannende Entdeckungstour: Neun Themendecks voller faszinierender Exponate und maritimer Geschichten – ein Erlebnis, das Lust auf mehr macht.
Dauer: 60 Minuten
Start: 18.30 Uhr, 19.30 Uhr, 20.30 Uhr, 21.30 Uhr, 22.00 Uhr

Führung zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Kaispeicher B
Dieses historische Gebäude wird mit seinen bauhistorischen Details vorgestellt und gewährt spannende Einblicke in seine Bau- und Sanierungsgeschichte. Von der bewegten Bau- und Nutzungsgeschichte berichtet Denkmalpfleger Albert Schett, der das Museum seit vielen Jahren betreut.
Dauer: ca. 60 Minuten
Start: 19.00 Uhr und 21.00 Uhr

Unsere Modellbauwerkstatt hat geöffnet
Schauen Sie unseren Modellbauern in der offenen Werkstatt über die Schulter und erleben Sie, wie detailreiche Schiffsmodelle entstehen.

Fahrt mit dem Schiffsführungssimulator
Auf Deck 1 erwartet Sie unser Schiffsführungssimulator – übernehmen Sie das Kommando über moderne Containerschiffe von 320 Metern Länge und 42 Metern Breite mit rund 8.500 TEU. Steuern Sie auf der Elbe von Stade elbaufwärts oder manövrieren Sie durch die Häfen von Hamburg, Rotterdam und Singapur. Ein einzigartiges, interaktives Erlebnis für alle, die Schiffe hautnah erleben wollen.
Hamburger Horizonte: Wissenschaft trifft Gesellschaft
Vortragsprogramm
Hitzewellen im Meer – Klimawandel vor unserer Haustür
Die Nord- und Ostsee werden wärmer – schneller als viele offene Ozeane. Was bedeutet das für Umwelt, Urlauber und das Klima? Der Vortrag erklärt, wie marine Hitzewellen entstehen, warum sie zunehmen und was das für unsere Küsten bedeutet.
15.10.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Wohin treibt die Flaschenpost? Driftberechnungen am BSH
Ein jahrzehntealtes Strömungsexperiment, eine wiederentdeckte Driftkarte und moderne Modellierung: Der Vortrag zeigt, wie das BSH früher mit Flaschenpost arbeitete und heute numerische Modelle nutzt, um Drift- und Ausbreitungswege in Nord- und Ostsee zu berechnen.
Termin: 22.10.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Das Argo Programm, Klima-Monitoring im Weltozean
Monitoring des Weltozeans: Meike Martins (BSH) wird das internationale Argoprogramm zur Überwachung der Ozeane vorstellen. Mit dieser Datengrundlage können wir die Rolle des Ozeans im globalen Klimawandel verstehen und vorhersagen. Neben Forschungsschiffen und Verankerungen sind die autonomen Messroboter die einzigen Datenquellen aus dem Inneren des Ozeans.
Termin: 29.10.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Sturmflutvorhersage in Hamburg und an der Nordseeküste
Wie werden Sturmflutvorhersagen erstellt? Warum gibt es diesen Dienst und wer interessiert sich dafür? Welche besonderen Sturmflutereignisse gab es in den letzten Jahren in Hamburg? Und wo sind die aktuellen Wasserstandsvorhersagen zu finden?
Um diese Fragen dreht sich der Vortrag, der den Sturmflutwarndienst Nordsee des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie vorstellt.
Termin: 05.11.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Wohin treibt die Flaschenpost? Driftberechnungen am BSH
Ein jahrzehntealtes Strömungsexperiment, eine wiederentdeckte Driftkarte und moderne Modellierung: Der Vortrag zeigt, wie das BSH früher mit Flaschenpost arbeitete und heute numerische Modelle nutzt, um Drift- und Ausbreitungswege in Nord- und Ostsee zu berechnen.
Termin: 22.10.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Copernicus – Das europäische Auge des BSH auf Nord- und Ostsee
Schadstoffe im Meer? Woher kommen Sie und um was für Stoffe handelt es sich? Und welche Rolle spielt die bekannte Ewigkeitschemikalie PFAS im Meer? Um diese Fragen dreht sich der Vortrag, der auf Überwachungsdaten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie beruht.
Termin: 19.11.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)
Virtuell durch das IMMH – Der 3D-Rundgang ist online!

Der digitale Rundgang bietet auf jedem der neun Decks grundlegende Informationen zu den jeweiligen Themenbereichen.
Mit über 500 Scanpunkten, die detailreiche Einblicke in Ausstellungsräume bieten, wird der virtuelle Besuch zu einem lebendigen Erlebnis.
Der Rundgang wird regelmäßig aktualisiert und erweitert, um auch zukünftig neue Inhalte und Perspektiven zugänglich zu machen.
Starten Sie den Rundgang
Klicken Sie in das Fenster des Rundgangs, um ihn zu starten. Der Zugang erfolgt direkt über Ihren Browser.
Bewegung durch den Raum
Mit einem Klick und Ziehen der linken Maustaste können Sie sich frei im Raum umsehen. Drehen Sie sich nach links, rechts, oben oder unten, um verschiedene Perspektiven zu entdecken.
Navigieren Sie mithilfe der Scanpunkte
Klicken Sie auf die Scanpunkte auf dem Boden, um von einem Standort zum nächsten zu wechseln. Diese Punkte erscheinen als kleine Ringe und ermöglichen es Ihnen, nahtlos durch die einzelnen Bereiche zu springen.
Entdecken Sie Details
Einige Scanpunkte enthalten zusätzliche Informationen. Beim Klicken auf diese Punkte können Sie mehr über unsere Ausstellungsdecks erfahren.
Ein besonderer Dank gilt der Wachholtz Unternehmensgruppe, ohne deren großzügige Unterstützung die Umsetzung dieses Projekts nicht möglich gewesen wäre.
Entdecken Sie das IMMH neu – ganz bequem online:
Von Nixen & Seeungeheuern – Eine Märchenstunde im Museum

Taucht ein in die Welt der Unterwasserwesen! Bei unserer Märchenstunde erkunden wir zusammen Geschichten von tapferen Nixen und gruseligen Meereswesen in der Piratenecke des Maritimen Museums. Nach dem Vorlesen besteht die Möglichkeit eigene Wesen zu basteln.
Für Kinder zwischen 4-8 Jahren geeignet. Die Veranstaltung findet am 10.08. und am 24.08. jeweils von 14-16 Uhr statt.
Die Lesenacht am 10.08. und am 24.08.25 sind bereits ausgebucht!








