Skip to main content

Wie nur wenige andere Lebewesen verkörpern Korallen paradiesische Welten und Sehnsuchtsorte.


Korallenriffe sind ein Sinnbild für Artenvielfalt, doch aufgrund ihrer Verletzlichkeit zugleich ein warnendes Beispiel für die Gefährdung maritimer Lebensräume. Seit jeher faszinieren Korallen Künstlerinnen und Künstler mit ihren exotischen Farben und filigranen Strukturen.

Innenraum einer Ausstellung mit zahlreichen bunten, gehäkelten Korallen- und Meeresformen auf schwarzen Podesten unter Holzbalken und warmem Licht.
Plakat mit großer Überschrift „Korallen“, farbenfrohem, gehäkeltem Korallenriff vor grauem Hintergrund sowie Ausstellungsdaten und Museum-Logos.
Blick in eine dunkle Galerie mit großformatigen, bunten Häkelinstallationen, die wie Korallenriffe in Rot-, Blau- und Orangetönen auf Podesten wachsen.

Auch für den Naturforscher Ernst Haeckel (1834-1919) waren sie nicht nur Objekte zoologischer Forschung, sondern wahre Kunstwerke der Natur.
In seinen berühmten Illustrationen vereinte er auf einzigartige Weise ästhetische Schönheit mit wissenschaftlicher Präzision.

Am Freitag, 25. April 2025 eröffnete im Internationalen Maritimen Museum die Sonderausstellung mit einmaligem Charakter. Titel: „Korallen – Farbenspiel in Kunst und Wissenschaft“. Auf Deck 1 des Kaispeichers B in der HafenCity werden neben echten Korallen metergroße Korallenriffe aus filigraner Handarbeit präsentiert. Zentrales Exponat ist das „Baden-Baden Satellite Reef“, ein von tausenden Menschen gehäkeltes Korallenriff, das Teil des weltweiten Crochet Coral Reef Projekts von Christine Wertheim und Margaret Wertheim vom Institut für Bildende Kunst ist

Das zentrale Werk der Ausstellung ist das „Baden-Baden Satellite Reef“ – ein gehäkeltes Riff, das ursprünglich im Museum Frieder Burda in Deutschland entstand. Es ist ein monumentales Beispiel für die Kraft kollektiven Handelns und ein Kunstwerk, das eine ästhetische und gemeinschaftliche Perspektive auf ökologische Herausforderungen bietet.

Präparate und beschlagnahmte Schmuckstücke aus der Sammlung des Museums der Natur dokumentieren die natürliche Schönheit, verweisen aber auch auf den wissenschaftlichen Hintergrund der Ausstellung. Sie thematisieren die ökologische Bedeutung und die Gefährdung dieser einzigartigen Organismen.

Die Sonderausstellung wird vom 25.04.2025 bis zum 10.08.25 auf Deck 1 des Internationalen Maritimen Museums zu sehen sein.

Bunte, großflächige Häkelinstallation in einem Galerie-Raum: leuchtend rote, verzweigte Korallen, orange Anemonen, grüne labyrinthartige und knäulige Strukturen.
Museumsausstellung mit großer beleuchteter Wand mit dem Schriftzug Korallen und zahlreichen bunten, gehäkelten Korallen-Skulpturen in verschiedenen Formen auf dunklem Holzboden.

4.000 Namen aller Mitwirkenden werden auf Deck 1 raffiniert präsentiert

Nicht nur in Hamburger Medien stieß die farbenprächtige Welt der Korallen auf starken Widerhall. Noch bis 10. August ist die Sonderausstellung »Korallen – Farbenspiel in Kunst und Wissenschaft« in unserem Haus zu bestaunen. Besuchern wird auf den ersten Blick klar, dass sie auf Deck 1 etwas ganz Besonderes erwartet. Was vom Foyer aus, von Weitem also, wie ein metergroßes Korallenbild wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein riesiges Namensverzeichnis. Aufgelistet sind rund 4.000 Personen, die an dem Projekt beteiligt sind. Jede oder jeder häkelte mindestens ein Stück und trug so zur faszinierend bunten, aus 40.000 Einzelteilen bestehenden Unterwasserwelt bei. Motto: »Häkeln für die Weltmeere«. So hatten es sich die in Australien geborenen Künstlerinnen Christine und Margaret Wertheim für ihre Initiative vorgestellt.
Wie allerdings kann man 4.000 Namen und eine farbenprächtige Korallenwelt kunstvoll und positiv in Verbindung bringen? Die im Maritimen Museum für Ausstellungsgestaltung zuständige Inken Peters hatte eine Idee: »Wir wollten die Namen in den Korallen aufgehen lassen.« Gedacht, getan. So wurde der Ausstellungstitel »Korallen« sichtbar. Ein Hamburger Betrieb druckte die Vorlage auf eine riesige Rolle aus Textil. Diese wurde an die Wand von Deck 1 getackert. Der Clou eben: Aus der Ferne erkennt man den Oberbegriff der Sonderausstellung, von Nahem die einzelnen Namen. Die Wertheim-Schwestern reagierten auf Fotos dieser Aktion made in Hamburg mit einer begeisterten Mail.

Unterstützen Sie das Maritime Museum

Jetzt spenden

Unterstützen Sie das Maritime Museum

Jetzt spenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Der Newsletter des Internationalen Maritimen Museums Hamburg informiert Sie alle drei Monate und zu besonderen Anlässen über Veranstaltungen, Aktionen und neue Exponate im Museum. Bitte tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, um eine E-Mail mit einem Bestätigungslink zu erhalten und mit unserem Haus in Kontakt zu bleiben. Sie können den Newsletter jederzeit mit einem Klick abbestellen.

Newsletter-Anmeldung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Kontakt

Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1
20457 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 300 92 30–0
Fax: +49 (0)40 300 92 30-45
E-Mail: info@imm-hamburg.de

Social

Ausstellung & Veranstaltung

Öffnungszeiten


Ausstellung:

täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Museumsshop & WEDE Fachbuchhandlung:
täglich 10:00 – 18:30 Uhr

SchliessenÖffnungszeiten