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Dimmer Museumsraum mit warmem Holzboden, mehreren goldgerahmten Seestücken an dunklen Wänden und einem beleuchteten Gemälde eines Segelboots.

Das älteste Kunstwerk der Ausstellung ist annähernd 400 Jahre alt; das jüngste wurde 1892 gemalt. Die Sonderausstellung „Spiegel der Welt“ des Internationalen Maritimen Museums Hamburg (IMMH) wirft Schlaglichter auf Seestücke aus drei Jahrhunderten. Vom 8. Dezember 2023 bis 14. April 2024 spiegeln rund 50 Gemälde die politische und kulturelle Bedeutung des Meeres wider. Einige der historischen Werke sind erstmals öffentlich zu sehen.

„Wir wollen nicht nur maritime Kunst zeigen“, sagte Museumsvorstand Peter Tamm, „sondern diese mit dem politischen Rahmen der jeweiligen Zeit verknüpfen.“ Geburtsland der Seestücke, so die Bezeichnung, sind die Niederlande. Dort entstand Marinemalerei für das Bürgertum. Vorher wurden Aufträge meist von gut betuchten Mäzenen erteilt.

Kurator der Ausstellung ist Patrick Rivière. Der Kunsthistoriker ist ebenfalls verantwortlich für ein 100 Seiten starkes, zweisprachiges Ausstellungs-Booklet. Interessierte können zudem QR-Codes für nähere Einblicke in alle Bereiche der Ausstellung nutzen. Der Museums-Eintritt beinhaltet einen Besuch der Sonderausstellung.

Die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg

Die Ausstellung zum 150-jährigen Jubiläum der Hamburg Süd ist der vorläufige Höhepunkt einer umfangreichen Zusammenarbeit zwischen der Reederei und dem Museum.2019 wurde dafür eine Kooperation mit der Hamburger Reederei beschlossen. Ziel ist es, die Geschichte in Form einer Dauerausstellung der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Finanzierung der mehrjährigen Vorarbeiten und der Ausstellungen ist durch eine bedeutende Spende der Familie Oetker sichergestellt, in deren Eigentum sich die Hamburg Süd über acht Jahrzehnte befand. Schon Ende 2019 hat die Zusammenarbeit der Partner sichtbare Spuren hinterlassen. Damals gingen zwei „Schwergewichte“ der historischen Schiffsmodellsammlung der Hamburg Süd im Museum vor Anker. Die „Cap Arcona“ aus dem Jahr 1927 zählt ebenso wie die „Cap Polonio“ aus dem Jahr 1914 zu den wichtigsten historischen Schiffsmodellen weltweit. Für den Einzug der außergewöhnlichen Exponate in das Maritime Museum waren wegen einer Größe von 5,40 und 4,00 Metern Länge aufwendige Kranarbeiten über die Außenfassade des Museums erforderlich.

Neu hinzugekommen ist auch das Original-Werftmodell der „San Nicolas“ von Blohm & Voss aus dem Jahr 1897, das wie die anderen Modelle auf Deck 6 die Besucher fasziniert. Dort befindet sich ab Ende September auch eine Installation, die die Geschichte der Kühlschifffahrt anhand unterschiedlicher Schiffsmodelle erklärt. Die Installation entstand ebenfalls im Zuge dieser Zusammenarbeit zwischen Museum und Reederei.


Die Sonderausstellung „Hamburg Süd – 150 Jahre auf den Weltmeeren“ wird vom 4. November 2021 bis zum 11. September 2022 auf Deck 1 des Internationalen Maritimen Museum gezeigt. Der Besuch ist im Eintrittspreis des Museums enthalten.


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Koreastraße 1
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Tel.: +49 (0)40 300 92 30–0
Fax: +49 (0)40 300 92 30-45
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