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15. August 2022

Willkommen an Bord! / Welcome aboard!

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Kategorien: Allgemein | Permalink

12. April 2024

G.T.S. – Vielfalt einer künstlerischen Handschrift

Das Internationale Maritime Museum Hamburg hat die Ehre, eine Sonderausstellung über das Werk des Künstlers Günther T. Schulz, kurz G.T.S. (1909-1978), zu präsentieren. Die Ausstellung wird auf Deck 8 bis zum 1. September 2024 zu sehen sein.

Kunstwerk der Ausstellung G.T.S. – Vielfalt einer künstlerischen Handschrift im Internationalen Maritimen Museum Hamburg.

Bis in die 1960er-Jahre hinein war die Zeichnung die Grundlage der Werbung. Einer der letzten großen Vertreter dieser Kunst in Deutschland war Günther T. Schulz. Als Werbeillustrator war er richtungsgebend und verstand es wie kaum ein anderer, das Lebensgefühl des jeweiligen Jahrzehntes zu Papier zu bringen. Eine intensive Zusammenarbeit verband ihn mit den Reemtsma Cigarettenfabriken, deren Bildsprache er drei Jahrzehnte lang prägte. Auch für den Axel Springer Verlag war er in großem Umfang tätig. Er entwickelte das erste BILD-Zeitungslogo. Mit seinen Initialen G.T.S. wurde er selbst zum Markenzeichen.

Kunstwerk der Ausstellung G.T.S. – Vielfalt einer künstlerischen Handschrift im Internationalen Maritimen Museum Hamburg. Hafenszene.

Günther T. Schulz war Werber von Beruf, seine Passion blieb jedoch das Zeichnen. Es war für ihn ein unverzichtbares Exerzitium und zugleich die Basis für seine Auftragsarbeiten. Sein Vielfältiges Lebenswerk umfasst neben Gebrauchsgrafiken und Buchillustrationen auch zahlreiche freie Arbeiten. Zwischen G.T.S. und dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg besteht eine facettenreiche Verbindung. Mit seiner Tätigkeit für den Axel Springer Verlag schlägt er eine Brücke zum Gründer dieses Hauses, Prof. Peter Tamm (1928-2016), der langjährige Vorstandsvorsitzende des Konzerns. Zudem eint sie die Leidenschaft für das Maritime, das im Werk von G.T.S. über Jahrzehnte präsent ist. Das Maritime Museum Hamburg zeigt eine Auswahl aus dem Nachlass von Günther T. Schulz, den sein Enkel Nicolas Stampe in Hamburg bewahrt.

Kunstwerk der Ausstellung G.T.S. – Vielfalt einer künstlerischen Handschrift im Internationalen Maritimen Museum Hamburg. Kampfszene aus Moby Dick.

Die Ausstellung wurde durch die Unterstützung der Axel Springer Stiftung gefördert und von Erma Schmidt-Stärz und Nicolas Stampe kuratiert.

Plakat der Ausstellung G.T.S. – Vielfalt einer künstlerischen Handschrift im Internationalen Maritimen Msueum Hamburg.

7. Februar 2024

200 Jahre Reederei F. Laeisz: die Sonderausstellung

Wir freuen uns, unsere nächste Sonderausstellung ankündigen zu können: 200 Jahre der Reederei F. Laeisz. Auf Deck 2 des Museums vom 22. März bis 15. September 2024.

200 Jahre F. Laeisz

Alles begann 1824 in Hamburg mit einem Geschäft für Zylinderhüte. Daraus wurde in wenigen Jahrzehnten eine der bedeutendsten und heute ältesten Reedereien der Hansestadt Hamburg. Das Haus F. Laeisz unterhielt bald Schiffsverbindungen in die ganze Welt und beteiligte sich an der Gründung namhafter weiterer Reedereien, darunter die Hamburg Süd und die Hapag. Große Bekanntheit erlangte das Unternehmen für seine Flying-P-Liner, schnelle Segelschiffe, die noch bis in die 1930er Jahre vor allem in der Weizenfahrt nach Australien und die Route rund Kap Hoorn an die Westküste Südamerikas berühmt und bewundert wurden. Später stieg die Reederei groß in den Handel mit Bananen und anderen Kühlladungen ein. Heute setzt F. Laeisz voll auf Zukunft. Große Autofähren, Bulker und Gastanker prägen die Flotte. Immer wichtiger wird hierbei der Flüssiggastransport und für neue Generationen von Schiffen  moderne Dual-Fuel Antriebe und die Reduzierung ihres CO2-Ausstoßes. Die Zukunft, so ist man sich im Unternehmen sicher, wird Chemikalien wie Grünem Methanol und Grünem Ammoniak als Treibstoffe für große Seeschiffe gehören.

Schiffsmodelle der Reederei F. Laeisz, die in der sonderausstellung im Internationalen Maritimen Museum Hamburg balg gezeigt werden.

Das Bild zeigt ein Modell des Flying P-Liners Padua, umgeben von dem Zellencontainerschiff MS Priwall und dem Flüssiggastanker Pacific Viking. Im Hintergrund hängt die Reedereiflagge der Prima Donna. Dies sind nur Beispiele für die Artefakte, die uns helfen werden, die faszinierende Geschichte der F. Laeisz zu erzählen. Verpassen Sie nicht die Ausstellung!