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Breaking-the-Surface

Breaking the Surface – Frauen in der Meeresforschung

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Herausragende Leistungen namhafter Frauen in der Meeresforschung blieben lange im Verborgenen. Eine am 25. Juli Juli 2025 im Internationalen Maritimen Museum Hamburg startende Sonderausstellung eröffnet bis Jahresende spannende Einblicke in die Schaffenskraft dieser Wissenschaftlerinnen.
Motto: „Breaking the Surface. Frauen in der Meeresforschung.“ Frei übersetzt: Nicht an der Oberfläche verharren, sondern in unbekannte Räume der Ozeane vorstoßen, tatsächlich in die Tiefe gehen. Im Fokus auf Deck 7 stehen elf deutsche Forscherinnen der Gegenwart. Es handelt sich um beeindruckende Beispiele, wie Frauen maritime Wissenschaft voranbringen – von jeher, oft gegen Widerstände.

„Wer sich in unserer aktuellen Sonderausstellung auf eine Exkursion ins Neuland begibt, wird Interessantes und Lehrreiches erfahren“, sagt Museumsvorstand Peter Tamm. Tatendrang mit enormer Einsatzkraft, handfestes Wissen, persönliche Neugier und Erfahrung dieser elf Wissenschaftlerinnen werden intelligent und
sehenswert in Szene gesetzt. Die weltweit wirkende Fotografin Marzena Skubatz verleiht den Porträts einen individuellen Charakter – auch in der Bildsprache ihrer Nahaufnahmen.

„Wir präsentieren Porträts und Stimmen von Forscherinnen, die aktuell an Instituten hierzulande Akzente setzen“, sagt Dr. Sonja Schäfer, im Kaispeicher B für das Projekt verantwortlich. Gemeinsam mit der Universität Hamburg und in Kooperation mit der Deutschen Allianz Meeresforschung werden die weiblichen Hauptpersonen auf unkonventionelle Art vorgestellt. Zu den porträtierten Forscherinnen zählen die Professorinnen Johanna Baehr (CEN Universität Hamburg), Antje Boetius (zuletzt Alfred-Wegener-Institut) und Katja Matthes (GEOMAR). Es sind gute Gründe, warum diese Ausstellung eine Veranstaltung der UNOzeandekade ist.

Presseinformationen


Älterer Mann mit Handschuhen und Brille richtet behutsam ein detailreiches Segelschiffsmodell mit Takelage auf einem Holzsockel vor neutralem Hintergrund.

Manfred Stein verstorben

Wir haben einen unersetzlichen Experten und Freund verloren.

Das Internationale Maritime Museum trauert um Manfred Stein. Er verstarb im Alter von 79 Jahren.

Manfred Stein war weltweit einer der größten Experten für Knochenschiffe. Der studierte Ozeanograph war von 1974 bis 2010 Leiter der Abteilung Fischereiozeanographie im Institut für Seefischerei. Als Vorsitzender wissenschaftlicher Komitees der Nordwestatlantischen Fischerei-Organisation in Kanada machte er im Maritimen Museum des Atlantiks in Halifax seine erste Bekanntschaft mit Knochenschiffmodellen.

Seit 2015 engagierte er sich ehrenamtlich im Maritimen Museum und kümmerte sich dort um die mit mehr als 30 Exemplaren größte deutsche Knochenschiffsammlung. Sein Buch „Prisoners of War – Boneship Models“ gilt als Standardwerk über diese wertvollen Schiffe.

„Wir verlieren einen tollen Experten und Freund. Er ist für uns unersetzlich“, so Peter Tamm, Vorstand des Internationalen Maritimen Museums.


Plakat mit gelbem Schriftzug Lange Nacht der Museen Hamburg, weißem Mond-Icon, gelbem Scheinwerfer und Datum 26. April '25.

Die Lange Nacht der Museen Hamburg 2025

Unser Motto: "Unter dem Meer!"


Am 26. April 2025 öffnet das Internationale Maritime Museum Hamburg seine Tore ab 18:00 Uhr zur Langen Nacht der Museen 2025 und lädt alle Entdecker und Kulturinteressierten bis 01:00 Uhr ein, die faszinierende Welt der Schifffahrt und maritimen Geschichte auf eine ganz besondere Weise zu erleben.

Das Internationale Maritime Museum Hamburg freut sich, Ihnen in der Langen Nacht der Museen 2025 ein buntes Programm aus Unterhaltung und Bildung zu präsentieren. Diesmal tauchen wir in die Tiefen der Meere hinab und machen spannende Entdeckungen.

Erdgeschoss

18:00 – 00:00 Uhr

Restaurant „Alte Liebe“

Deck 1

18:00 – 23:00 Uhr Die Modellbauwerkstatt hat geöffnet!

18:00 – 22:00 Uhr Bastelwerkstatt für Kinder

18:00 – 00:00 Uhr Schiffsführungssimulator für Erwachsene

Deck 2

18:00 – 00:30 Uhr Brauerei Landgang: Craftbeer & Softdrinks

19:00 – 19:30 Uhr
21:00 – 21:30 Uhr Musik: Heeth & Smith
23:00 – 23:30 Uhr

Deck 6

20:00 – 20:20 Uhr Konzertmusik auf historischem Flügel
21:30 – 21:50 Uhr

Deck 7

18:00 – 01:00 Uhr Die Kunstpioniere
18:00 – 22:00 Uhr Wasserexperimente in der Forschungswerkstatt
18:00 – 23:00 Uhr Infostand Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM)
20:30 – 21:30 Uhr Vortrag: Auswirkun gen von Meteroiteinschlägen
22:00 – 23:00 Uhr Vortrag: Geisternetze bergen

Deck 8

18:30 – 00:00 Uhr halbstündlich Hightlight-Führung in Deutsch

20:00 Uhr Hightlight-Führung in Englisch
21:30 Uhr

20:15 Uhr Highlight-Führung in Russisch

20:30 Uhr Hightlight-Führung in Französisch

22:00 Uhr Highlight-Führung in Spanisch

Unsere Themen

Ausstellungs-Hightlights


Deck 1

18:00 – 23:00 Uhr

Korallen – Farbenspiel in Kunst und Wissenschaft

Deck 7

18:00 – 01:00 Uhr

Die Kunstpioniere

Interaktiver
Weltozean


Deck 7

18:00 – 23:00 Uhr

Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM)

Am DAM-Stand können Besucherinnen und Besucher ihr Wissen rund um Küsten, Meere und Ozeane vertiefen und im Science Quiz testen. Das DAM Transferprojekt Interaktiver Weltozean hilft dabei, die richtigen Antworten zu finden und nebenbei Daten und Forschungserkenntnisse, Erstaunliches und Wunder rund um die Welt der Meere zu entdecken.
Taucht ein in die Fakten zu einiger der drängendsten Fragen unserer Zeit – wir freuen uns über euren Besuch!

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Für Kinder


Deck 1:

Schwimmendes
Klassenzimmer

18:00 – 22:00 Uhr

Bastelwerkstatt: Meerestiere aus Papier

In unserem „Schwimmenden Klassenzimmer“ auf Deck 1 könnt ihr Meerestiere aus Papier basteln: Wal, Hai, Rochen, Seehunde, Tintenfische, Quallen oder Kraken.

Deck 7

18:00 – 22:00 Uhr

Forschungswerkstatt: Wasserexperimente

Besucht unsere Forschungswerkstatt auf Deck 7. Hier dreht sich alles um das Thema Wasser. Ihr könnt ausprobieren, welche Dinge schwimmen und welche sinken und vieles mehr.

Das Gläserne Atelier


Deck 8

19:00 – 22:00 Uhr

Das gläserne Atelier

Einblicke in die Restaurierung von Gemälden.

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DECK 7:
KDM-Lounge7

22:00 Uhr
Dauer: 60 Min.

Geisternetze bergen in der Ostsee

Geisternetze sind in der Regel eine Gefahr für die maritime Umwelt. Seit Jahren sucht und birgt der Umweltverein One Earth – One Ocean e.V. gemeinsam mit Partnern und dem Müllsammelschiff „SeeKuh“ verlorenes Netzmaterial. Der Vortrag zeigt die Notwendigkeiten und auch die Grenzen der Geisternetz Bergungen auf.
Referent: Dr. Rüdiger Stöhr, One Earth – One Ocean e.V.

Vorträge


DECK 7:
KDM-Lounge7

20:30 Uhr
Dauer: 60 Min.

Welche Auswirkungen haben Einschläge großer Meteorite auf die Erde?

Kosmische Kollisionen sind fundamentale geologische Prozesse unseres Sonnensystems. Die Tiefbohrung in den Chicxulub-Krater, dem „Dinosaurier-Killer“, unter den Meeresboden des Golfes von Mexiko lieferte ein einzigartiges Archiv an Gesteinen. Anhand dieser Gesteine werden neueste Erkenntnisse zur Bildung von über 200 km großen Einschlagskratern und deren Umweltauswirkungen auf der Erde vorgestellt.
Referent: Prof. Dr. Ulrich Riller, Universität Hamburg

Highlight-Führungen


Treffpunkt: Deck 8

Ein spannender Rundgang führt Sie zu einigen der interessantesten Exponate der Ausstellung und lässt deren Geschichte lebendig werden. Eine Entdeckungstour, die Lust auf mehr macht.

18:30 – 00:00 Uhr
Dauer: 30 Min.

Highlight-Führung in Deutsch

Die Führung in Deutsch findet halbstündlich statt.

20:00 Uhr
21:30 Uhr
Dauer: 45 Min

Highlight-Führung in Englisch

20:15 Uhr
Dauer: 30 Min.

Highlight-Führung in Russisch

20:30 Uhr
Dauer: 45 Min.

Highlight-Führung in Französisch

22:00 Uhr
Dauer: 45 Min.

Highlight-Führung in Spanisch

Treffpunkt: Deck 8

19:30 Uhr
22:15 Uhr
Dauer: 30 Min.

Tief unten

Die Sehnsucht des Menschen, die Welt unter Wasser zu erkunden, ist uralt, und der Weg dorthin war lang. Ende des Jahrhunderts kamen erste Tauchboote auf, die stets militärisch genutzt wurden. In dieser Führung erhalten Sie interessante Einblicke in die Geschichte der Seekriegsführung und erfahren mehr über die Anfänge der U-Boot Technologie.

Treffpunkt: Deck 8

19:00 Uhr
23:00 Uhr
Dauer: 30 Min.

Faszination Meeresfotschung

Tauchen Sie mit uns ab in geheimnisvolle Tiefen. In einem 30-minütigen Rundgang erhalten Sie einen faszinierenden Einblick in die Bedeutung der Ozeane und die Geschichte ihrer Erforschung.

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Modellbauwerkstatt


Deck 1

18:00 – 23:00 Uhr

Die Modellbauwerkstatt hat geöffnet!

Schiffs-führungs-simulator


Deck 1

18:00 – 00:00 Uhr

Der Schiffsführungssimulator ist in Betrieb!

Musik


Deck 2

19:00 – 00:00 Uhr
21:00 – 21:30 Uhr
23:00 – 23:30 Uhr

Heet & Smith – Soul und Funk treffen auf Pop

Farhad Heet (Gitarre) und Robbie Smith (Schlagzeug) verleihen bekannten Songs mit ihren eigenen Interpretationen einen ganz neuen Ausdruck. Das Duo schafft es dabei durch sein interaktives Zusammenspiel wie eine komplette Band zu klingen. „Heet & Smith“ werden sich in kürzester Zeit in eure Herzen spielen. Versprochen!

Deck 6

20:00 – 20:20 Uhr
21:30 – 21:50 Uhr

Konzertmusik auf historischem Flügel

Das Konzert auf dem historischen Flügel verbindet Musik und Geschichte auf besondere Weise. Der 1906 von der renommierten Julius Feurich Klavierfabrik gefertigte Mahagoni-Flügel erzählt von der goldenen Ära der Schnelldampfer. Erleben Sie, wie Nadja Lutter diesen Schatz zum Leben erweckt und die Atmosphäre vergangener Zeiten wiederaufleben lässt.

Gastronomie


Erdgeschoss

19:00 – 00:00 Uhr

Restaurant „Alte Liebe“

Herzhafte norddeutsche Snacks & Spezialitäten, Fischbrötchen und Getränke.

Deck 2

18:00 – 00:30 Uhr

Die Schenke zum Steuerrad

Brauerei Landgang: Craftbeer & Softdrinks

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Modell einer modernen Luxus‑Yacht in einer Glasvitrine auf einem Glasregal in einem warm beleuchteten Museumssaal mit roten Wänden, daneben weitere Schiffsmodelle in Vitrinen.

Ausstellungserweiterung auf Deck 6: Superyachten

Superyachten: Majestäten der Meere


Vom 27. Februar 2025 an präsentiert das Internationale Maritime Museum weltberühmte „Superyachten“.
Auf Deck 6 des Kaispeichers B in Hamburgs HafenCity werden 13 ausgewählte Modelle dauerhaft ausgestellt. Zur Eröffnung am Vorabend werden namhafte Konstrukteure und Designer wie Martin Francis, Tim Heywood oder Theodoros Fotiadis erwartet. Das Motto des Ereignisses ist Programm: „Ikonen des Superyacht Designs“.

Modell einer modernen Luxus‑Yacht in einer Glasvitrine auf einem Glasregal in einem warm beleuchteten Museumssaal mit roten Wänden, daneben weitere Schiffsmodelle in Vitrinen.

„Im Maritimen Museum wird Design-Geschichte lebendig.“ (Peter Tamm)


„Im Maritimen Museum wird Design-Geschichte lebendig“, sagte Museumsvorstand Peter Tamm. „Deutschland spielt auf dem Weltmarkt eine markante Rolle.“ Zu den sehenswerten Modellen gehören die 1990 bei Blohm + Voss in Hamburg vom Stapel gelaufene „Lady Moura“, quasi die „Mutter der Superyachten“, die 2017 in den Niederlanden gebaute, preisgekrönte „Here comes the Sun“ sowie die von Theodoros Fotiadis in Berlin entworfene „Stardom“.
Herzstück der 101 Meter langen Superyacht ist ein Hybrid-Antriebssystem mit Methanol-Brennstoffzellen. Die 1973 vom griechischen Tankreeder Stavros Niarchos übernommene „Atlantis“ steht heute im Besitz des saudischen Königshauses. Ebenfalls zu sehen ist ein Salon der legendären Onassis-Yacht „Christina“.

Beleuchteter Ausstellungsraum mit warmem Holzfußboden und -decke, in dem hinter Glasvitrinen mehrere detaillierte Schiffs- und Yachtmodelle vor rot-orangem Hintergrund präsentiert werden.

Es sind Unikate der Ozeane, maritime Majestäten, exzellent designte Meisterwerke, technisch und innovativ auf dem neuesten Entwicklungsstand ihres jeweiligen Baujahrs. Die bis zu 1,20 Meter großen Modelle spiegeln die technische, innovative und architektonische Entwicklung zwischen den 1950er-Jahren und heute wider. Im Blickpunkt stehen nicht die Besitzer, sondern Ästhetik und eine raffinierte Optik. Angereichert wird der neue Ausstellungssektor des Maritimen Museums mit Grafiken, Designzeichnungen und Fotos.
Werften wie Lürssen oder Abeking & Rasmussen in Norddeutschland leben heutzutage im Wesentlichen vom Superyachtbau. Diese großen Yachten sind auch wegen ihrer technischen Neuerungen für die Entwicklung der maritimen Industrie von enormer Bedeutung.


Zwei Männer in Anzügen schütteln lächelnd die Hand hinter einer großen blau-roten Modellvitrine des Containerschiffs mit der Aufschrift COSCO SHIPPING; im Hintergrund sind beleuchtete Vitrinen mit zahlreichen Schiffsmodellen zu sehen.

Cosco übergibt Modell dem IMMH

Hochkarätige Ehrengäste aus Fernost im Maritimen Museum: Im Anschluss an eine HighlightFührung durch Kurator Gerrit Menzel übergab Zhu Bixin, Präsident von Cosco Shipping in Shanghai, ein über zwei Meter langes Modell eines Containerschiffs ihrer Flotte. In seiner Ansprache betonte der Präsident die traditionell intensiven Beziehungen zwischen der Reederei und der Hansestadt. Mit dabei war auch Wang Mingfeng, Chef von Cosco Shipping Europe mit Hauptsitz in Hamburg.

Zwei Männer lüften ein großes rotes Tuch und enthüllen auf einem weißen Tisch ein im Glaskasten ausgestelltes Modell-Containerfrachtschiff mit blauen Containern und der Aufschrift COSCO SHIPPING in einem holzverkleideten Innenraum.

Zhu Bixin (li.), Präsident der Cosco Shipping Europe und Peter Tamm (re.), Vorstandsmitglied des IMMH enthüllen das Modell eines Containerschiffes.

Zwei Männer in Anzügen schütteln lächelnd die Hand hinter einer großen blau-roten Modellvitrine des Containerschiffs mit der Aufschrift COSCO SHIPPING; im Hintergrund sind beleuchtete Vitrinen mit zahlreichen Schiffsmodellen zu sehen.

Zhu Bixin (li.) und Peter Tamm (re.).


Draufsicht auf einen großen, fleckigen Arbeitstisch voller Pinsel, Farbtuben, Stifte und ausgelegter Zeichnungen, an dem zwei Personen sitzen und malen — links wird an einer blauen Meeresleinwand gearbeitet, rechts an dunkleren und farbigen Illustrationen.

Junge Kunstpioniere zu Gast im Maritimen Museum

„Zwischen Sturm und Stille“: Kunstpioniere im Maritimen Museum


Das Internationale Maritime Museum in der Hafen City macht den Anfang. Nach und nach folgen der Kunstverein, die Deichtorhallen und viele weitere Kulturinstitutionen der Hansestadt. Ziel des Kooperationsprogramms Kunstpioniere zwischen Schulen sowie Kunstmuseen und Ausstellungshäusern ist die kreative Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit aktueller Kunst. Partner des Maritimen Museums ist das Luisen-Gymnasium in Bergedorf.

Draufsicht auf einen großen, fleckigen Arbeitstisch voller Pinsel, Farbtuben, Stifte und ausgelegter Zeichnungen, an dem zwei Personen sitzen und malen — links wird an einer blauen Meeresleinwand gearbeitet, rechts an dunkleren und farbigen Illustrationen.

„Wir freuen uns, den Kunstkurs der Klasse 8 bei uns an Bord zu haben“, sagte Museumsvorstand Peter Tamm, „und sind gespannt auf die Ergebnisse.“ Als Vorbilder wählten die Mädchen und Jungs in den vergangenen Wochen Motive der aktuell laufenden Sonderausstellung „Zwischen Sturm und Stille“, mit der sich das renommierte Museum Kunst der Westküste auf Föhr im Kaispeicher B präsentiert.
Hier wie dort stehen das Meer und die Menschen an der Küste im Blickpunkt. Aus ihrer individuellen Perspektive bringen die jungen Künstlerinnen und Künstler aus Bergedorf in der Blitzausstellung auf Deck 1 ihre Fantasie zu Papier. Ganz im Sinn der Aktion Kunstpioniere: „Kinder und Jugendliche werden zu Kunstschaffenden, Kunstreportern, Kunstvermittlern, Kunstforschern und Ausstellungsmachern“. So macht Kunst Schule – und umgekehrt.


Großer bronzefarbener Schiffsschraubenpropeller im Vordergrund vor einem roten Backsteingebäude des Maritimen Museums unter klarem blauem Himmel.

2024 im Internationalen Maritimen Museum

Bilanz 2024:


„145.000 Besucher aus aller Welt zu Gast im Kaispeicher B“

527 Besucher stammten aus Australien, 95 aus Neuseeland, 71 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, andere aus der Mongolei, aus Belize, von Mauritius oder aus Kirgisistan: 2024 machte das Internationale Maritime Museum seinem Namen und seinem Ruf alle Ehre. Mit gut 145.000 Gästen konnte die hanseatische Institution in der HafenCity an das Rekordergebnis aus dem Jahr zuvor anknüpfen. Nie zuvor war der Zuspruch so stark wie in diesen beiden Jahren. Während 2024 rund 36 Prozent der Besucher aus dem Ausland kamen, stieg der Anteil der Hamburger auf 18 Prozent.

„Die Attraktionen unserer Dauerausstellung auf neun Decks wirken ebenso als Magneten wie unsere
Sonderausstellungen“
, bilanziert Museumsvorstand Peter Tamm zum Jahreswechsel. „Auch 2025 bieten wir unseren Gästen einmalige Einblicke in die Welt der Schifffahrt – und darüber hinaus.“

Hochkarätige Sonderausstellungen sollen auch künftig Publikum aus nah und fern in den traditionsreichen Kaispeicher B ziehen. Ausstellungen wie „Spiegel der Welt“, „200 Jahre Reederei Laeisz“ und „Kunst der Westküste“ ernteten 2024 starke Resonanz.

Blick nach Vorne


Im Februar 2025 werden gemeinsam mit Partnern aus Brasilien faszinierende Naturfotografien aus dem größten tropischen Feuchtgebiet der Erde gezeigt: Pantanal. Im Frühjahr wird auf Deck 6 der Bereich
„Superyachten“ neu eröffnet. Dabei stehen Design und innovativer Schiffbau im Wandel der Zeit im Blickpunkt.

Auf Deck 7 wird die moderne Meeresforschung um neue Einblicke angereichert. Auch die umfangreiche maritime Gemäldegalerie erlebt eine große Umgestaltung. Im Herbst werden die deutschgriechischen Beziehungen im Schiffbau dargestellt: auf Deutschlands Weg zum Wirtschaftswunder.


Zwei detaillierte Schlepper-Modelle in einer Museumsvitrine mit roten und schwarzen Rümpfen, am Heck des linken Modells eine deutsche Flagge; im Hintergrund ein maritimes Gemälde, ein blauer Monitor und Spiegelungen auf der Glasoberfläche.

Bugsier Schlepper auf Deck 9

Zwei detaillierte Schlepper-Modelle in einer Museumsvitrine mit roten und schwarzen Rümpfen, am Heck des linken Modells eine deutsche Flagge; im Hintergrund ein maritimes Gemälde, ein blauer Monitor und Spiegelungen auf der Glasoberfläche.

Seit mehr als 150 Jahre hat das Unternehmen einen hervorragenden Klang – im Hamburger Hafen, auf der Elbe Richtung Nordsee und auf den Ozeanen. Hanseaten und Gästen der Stadt waren die wendigen Bugsier-Schlepper mit dem weißen Ring am schwarzen Schornstein ein vertrautes Bild – bis der Geschäftsbetrieb 2022 von der ebenfalls in Hamburg ansässigen Fairplay Towage Group übernommen wurde.

„Bugsier schrieb mehr als eineinhalb Jahrhunderte Hamburger Hafen- und Schleppergeschichte. Das Unternehmen stand für professionellen, zuverlässigen Einsatz in aller Welt.“

Museumsvorstand Peter Tamm.

Das Maritime Museum übernahm den Nachlass der Traditionsfirma als Vermächtnis. In der kleinen Ausstellung auf Deck 9 des Maritimen Museums sind Modelle und Erinnerungsstücke einer großen Vergangenheit zu sehen. Ein Beispiel ist der 1956 in Dienst gestellte Hafenschlepper „Kirchwerder“, der mit der Kennung „Bugsier 19“ verkehrte. Traditionelle und typische Antriebsart: ein freilaufender Propeller vor dem Ruderblatt.

Ausgestellt sind unter anderem auch der Hafenschlepper „Bugsier 15“ von 1992, der Bergungsmotorschlepper „Oceanic“ (1969) sowie der Bergungs- und Sicherungsschlepper „Nordic“ (2011).


Sepiafarbenes Plakat mit frontal aufgenommener, spitz zulaufender Ansicht des Chilehauses in Hamburg, das wie ein Schiffsbug wirkt, rechts der Titel „Schiff aus Stein“, oben links das Logo des Internationalen Maritimen Museums, unten der Schriftzug „100 Jahre Chilehaus“ und das Datum „ab 15.11.2024“.

Schiff aus Stein – 100 Jahre Chilehaus

Hamburg feiert das hundertjährige Bestehen eines seiner imposantesten Bauwerke, des Chilehauses. Von dem berühmten Architekten Fritz Höger in Form eines steinernen Schiffes entworfen, ist es ein Meisterwerk des Backsteinexpressionismus. Der Bau geht auf die Initiative von Henry B. Sloman zurück, der sein Vermögen mit der Förderung und dem Import von Salpeter aus Chile nach Hamburg gemacht hatte. Schon kurz nach seiner Einweihung 1924 wird das Chilehaus zum Symbol für den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg, für die zentrale Rolle, die die aus Hamburg stammende internationale Schifffahrt dabei spielte, und zu einer kulturellen Ikone. Seine monumentale Erscheinung und die vollkommene Modernität in Verbindung mit der Verwendung traditioneller hanseatischer Architekturelemente machen es bald zum meistfotografierten deutschen Gebäude der 1920er Jahre. Das Chilehaus wird zu einem Wahrzeichen Hamburgs, ja Deutschlands, mit internationaler Anerkennung. Seit 1983 unter Denkmalschutz stehend, wurde es 2015 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Das IMMH dankt Irmelin Sloman für die Zurverfügungstellung von Material aus dem privaten Henry B. Sloman Archiv.

Die Ausstellung ist Teil des Lateinamerika und Karibik Herbstfestivals Hamburg 2024.

Presseinformationen

Pressefotos


Diorama mit mehreren historischen Dreimast-Segelschiffen in Formation auf ruhigem Wasser, mit Booten und einer grünen Küstenlandschaft im Hintergrund.

Die Internationalen Schiffsmodellbautage 2024

Das Museumsteam trifft derzeit die letzten Vorbereitungen für die spektakulärste Veranstaltung des Jahres im Maritimen Museum. Wer uns bei einer der beiden vorherigen Modellbautage besucht hat, kann sich vorstellen, was ihn bei dieser Veranstaltung erwartet: Unser Organisationsteam hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgfältig ausgewählt, um sicherzustellen, dass unsere Besucherinnen und Besucher Modellbau von seiner besten Seite und in seiner ganzen Vielfalt erleben können. Einige der Künstlerinnen und Künstler werden uns zum ersten Mal besuchen, während einige alte Bekannte ihre in den letzten zwei Jahren fertiggestellten Werke ausstellen. Unsere Besucherinnen und Besucher werden auch die Möglichkeit haben, sich diese Werke von den Künstlerinnen und Künstlern selbst erklären zu lassen. Wir haben auf die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher und Teilnehmenden aus den vorangegangenen Veranstaltungen gehört und in diesem Jahr ein besonderes Highlight vorbereitet: Wir werden ein Wasserbecken haben, in dem unsere Besucher die ferngesteuerten Modelle einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Aktion erleben können. Wir sind sicher, dass die Veranstaltung ein ebenso faszinierendes, wie unterhaltsames Erlebnis für die ganze Familie wird!

Schiffsmodellbautage bei freiem Eintritt?

Apropos Familie: Wie in den vergangenen Modellbautagen haben wir mit dem HMV-Verlag ein neues Papiermodell produziert, das von Kindern und ihren Eltern gebaut werden kann. Nach unserem Wikingerschiff, unserem Fischkutter und unserem Leuchtturm haben wir nun ein Feuerlöschboot! Die Bastelbögen können an der Kasse im Foyer abgeholt werden oder einfach die Datei von unserer Website herunterladen und zu Hause ausdrucken. Kinder, die am 7. oder 8. September das fertige Modell des Feuerlöschboots an der Kasse vorzeigen, erhalten kostenlosen Eintritt für sich und ihre Familie (max. 2 Erwachsene und vier Kinder).


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Kontakt

Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1
20457 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 300 92 30–0
Fax: +49 (0)40 300 92 30-45
E-Mail: info@imm-hamburg.de

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