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Sonderausstellung


Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst – Virtuelles Wasser begreifen

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Sonderausstellung vom 18.11.2016 bis zum 15.02.2017

Wir trinken jeden Tag ungefähr 3 Liter Wasser. Zum Waschen, Kochen und Zähneputzen brauchen wir ca. 120 Liter. Doch eigentlich benötigen wir noch mehr Wasser – insgesamt ca. 4.000 Liter pro Tag!

Aber wie kommt diese große Wassermenge zustande? Für die Produktion unserer Lebensmittel, unserer Kleidung, und der Gegenstände, die wir täglich nutzen, wird viel Wasser benötigt. Häufig werden diese Produkte in anderen Ländern hergestellt, weshalb wir sogar nicht nur das Wasser in Deutschland, sondern auch das Wasser in anderen Gebieten der Welt nutzen.

Zahlreiche Mitmachstationen und Exponate laden dazu ein, dem Thema „Virtuelles Wasser“ in vielfältiger Art und Weise zu begegnen. Besucher der Ausstellung können entdecken, wie bereits kleine Handlungen helfen, viel Wasser zu sparen. Erpumpen Sie sich Ihre Tomate, finden Sie heraus, wie viel Wasser in Ihrem Lieblingssteak steckt oder staunen Sie über die Wassermenge in einem T-Shirt.

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Die Annäherung an das Thema erfolgt spielerisch-attraktiv, zum Beispiel durch einen Explainity-Film, der den Begriff „Virtuelles Wasser“ erklärt, oder durch Frühstücksprodukte, die der Besucher scannt. Im Anschluss errechnet ein Computer, wie viel Wasser in dem Frühstück steckt. Ein anderes Beispiel dafür ist ein Exponat, an dem die Besucher entscheiden können, ob sie auf eine bestimmte Art und Weise Papier sparen würden, beispielsweise durch das Beschreiben der Rückseiten von Papier und das Ausdrucken von  ausschließlich notwendigen E-Mails.

Auch gestalterisch wird die Ausstellung leicht präsentiert. Die Informationen zu den einzelnen Themen stehen auf großen Infowänden, die die Form und Farbe des jeweiligen Produktes beziehungsweise Themas haben. Das Thema „Fleisch“ wird beispielsweise auf einem riesigen (ca. 1,5 m² großen) Hamburger und das Thema „Tomate“ auf einer ebenso großen Tomate präsentiert. Insgesamt gibt es 10 Stationen mit solchen Tafeln.

Die Ausstellung „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst – Virtuelles Wasser begreifen“ auf Deck 1 des Museums zeigt globale Zusammenhänge zum „Virtuellen Wasser“ auf und lädt den Besucher ein, im Einzelnen genau hinzuschauen und sich dem Thema auf spielerische Weise zu nähern.

Eine Ausstellung des Mathematikums Gießen in Kooperation mit Prof. Dr. Kerstin Kremer (IPN Kiel), Prof. Dr. Sandra Sprenger (Universität Hamburg).

 

Lehrerfortbildung und Angebot für Schulklassen

In der Lehrerfortbildung erläutern die Referenten die Zielsetzung der Exponate der Ausstellung und geben Hinweise zur Nutzung des Materials für die Klassenstufen 5 bis 10, das für den Biologie- bzw. Geographieunterricht oder für die Aufgabengebiete: Globales Lernen und Umwelterziehung geeignet ist. Ausgehend hiervon reflektieren die Teilnehmer eine interdisziplinäre Vermittlung komplexer Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung für den schulischen Fachunterricht an geeigneten Beispielen.

ORT // Internationales Maritimes Museum // Koreastraße 1 // 20457 Hamburg

MODERATION // Prof. Dr. Sandra Sprenger // Prof. Dr. Kerstin Kremer // Sascha Haffer

DAUER DER AUSSTELLUNG // 18.11.2016 bis 15.02.2017

ZIELGRUPPE // Fachlehrkräfte Biologie // Geographie // Globales Lernen // Umwelterziehung

TREFFPUNKT // Museumskasse // Kaispeicher B

TERMIN // Montag // 21.11.2016 // 16.00 Uhr –18.00 Uhr

ANMELDUNG FORTBILDUNG // 1613B4401

ANMELDUNG SCHULKLASSEN // Frau Annette Moritz // 040 300 92 30 34 // a.moritz@imm-hamburg.de

 

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