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Sonderausstellung

Wegen der großen Nachfrage:

Sonderausstellung „Kunst im Chaos“ wird erneut gezeigt

Beeindruckende Bilddokumente des Hamburger Hafens 1945 – 47

 

Sie gehört zu den erfolgreichsten Sonderausstellungen des Internationalen Maritimen Museums – die Fotoausstellung „Kunst im Chaos“. Sie dokumentiert eindrucksvoll das Ausmaß der Zerstörungen, die der Zweite Weltkrieg im Hamburger Hafen hinterlassen hat. Im Frühjahr dieses Jahres wurde sie sechs Wochen lang auf Deck 1 präsentiert. Für viele Besucher war dies zu kurz und so wurde das Museum immer wieder um eine Wiederholung der beliebten Ausstellung gebeten. Diesem Wunsch kommt das Internationale Maritime Museum jetzt nach und zeigt die Fotos des Hamburger Fotografen Heinrich Hamann vom 6. Dezember bis Mitte März 2018 ein zweites Mal.

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Zur „Stunde Null“ lagen rund 80% des Hamburger Hafens in Schutt und Asche. Rund 3.000 Schiffswracks in den Hafenbecken und im Strom machten die Elbe zu einem riesigen Schiffsfriedhof. Es ist heute kaum vorstellbar, was dies für die einst so stolze Hafenstadt bedeutete. Einige Zeit nach der bedingungslosen Kapitulation erhielt der Hamburger Fotograf Heinrich Hamann (1883 – 1975) von der britischen Besatzungsmacht den Auftrag, das Ausmaß der Zerstörungen im Hamburger Hafen zu dokumentieren. In den Jahren 1945 – 1947 machte er sich mit seiner schweren Plattenkamera an die Arbeit.

Trotzt der schwierigen Bedingungen inmitten einer Trümmerlandschaft, gelangen Hamann faszinierende Bildzeugnisse des unmittelbaren Nachkriegschaos, die auch von ihrer künstlerischen Qualität herausragend sind. Schaut man sich die Bilder genau an, bemerkt man, wie penibel auf die richtige Position geachtet, das richtige Arrangement gesucht und der richtige Moment abgepasst wurde, um die Szenerie auf jene empfindlichen Glasplatten zu bannen. Dabei klagte Hamann nicht an – er suchte die sichtbare Realität so, wie er es in seinem Berufsleben immer getan hatte.

 

Die Glasplatten im Format 18 x 24 cm von Heinrich Hamann, die den Hafen der Hansestadt im Zeitraum von 1945 bis 1950 wiederbeleben, wurden vom Internationalen Maritimen Museum im Juli 2015 aus dem Hamburger Archiv Fuchs übernommen.

 

Die Ausstellung ist bis Mitte März 2018 auf Deck 1 des Internationalen Maritimen Museums zu sehen und im Eintrittspreis enthalten.

 

 

 

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