IMMH

Pressetexte

(03.06.2017) 

BRITISCHE BOTSCHAFT BERLIN

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge, Prinz William und seine Ehefrau Catherine,

kommen vom 19. bis 21. Juli nach Deutschland 2017

 

Wie bereits angekündigt, werden der Herzog und die Herzogin von Cambridge im Juli drei Städte in Deutschland besuchen: Berlin, Heidelberg und Hamburg.

 

Der Kensington-Palast hat heute das folgende Besuchsprogramm bekannt gegeben:

 

Mittwoch, 19. Juli

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge treffen am Berliner Flughafen Tegel ein. Sie verbringen den Tag in Berlin, treffen die Bundeskanzlerin und den Bundespräsidenten sowie die Initiatoren des Vereins „Straßenkinder e.V.“ und  Teresa Enke, Vorsitzende der Robert-Enke-Stiftung. Am frühen Abend feiern sie gemeinsam mit rund 600 Gästen die Queen’s Brithday Gartenparty zu Ehren des 91. Geburtstages von Königin Elizabeth II.

 

Donnerstag, 20. Juli

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge verbringen den Tag in Heidelberg, der Partnerstadt von Cambridge. Dort besuchen sie das Deutsche Krebsforschungszentrum, treffen die Bürger und Bürgerinnen Heidelbergs und Umgebung auf dem Marktplatz und spazieren durch die Altstadt zum Neckar. Den Abschluss bildet ein Ruderboot-Rennen mit anschließender Siegerehrung auf den Neckarwiesen. Abends sind beide Ehrengäste auf einem Berliner Empfang für die Kreativindustrie.

 

Freitag, 21. Juli

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge reisen nach Hamburg, wo sie am Internationalen Maritimen Museum vom Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, begrüßt werden und Gespräche mit Forschern und Studierenden zum deutsch-britischen Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane führen. Bei einem anschließenden Besuch in der Elbphilharmonie nehmen sie an einem interaktiven Konzert der Hamburger Symphoniker für Kinder teil. Die letzte Station des Besuchs wird Airbus sein, wo der Herzog und die Herzogin sich mit Auszubildenden über deren Berufsfelder unterhalten und einen Produktionshangar sowie zwei Helikopter besichtigen. Anschließend geht es direkt von Airbus aus zurück nach Großbritannien.

 

Das Herzogenpaar wird von seinen Kindern, Prinz George und Prinzessin Charlotte, nach Deutschland begleitet, die auch bei einigen Terminen dabei sein werden. Ein Sprecher des Kensington Palace: “Der Herzog und die Herzogin von Cambridge freuen sich auf eine erlebnis- und ergebnisreiche Reise und darauf, als Familie Deutschland und die Deutschen kennenzulernen, die wichtige Freunde Großbritanniens sind.“

 

Der britische Botschafter in Deutschland Sir Sebastian Wood freut sich auf den Besuch:

“Es ist eine Freude für mich, dass Prinz William und seine Ehefrau Catherine gleich drei Städte in Deutschland besuchen werden. Zum ersten Mal werden die beiden gemeinsam nach Berlin, Heidelberg und Hamburg kommen. Ihr Programm erstreckt sich auf drei Bundesländer und die verschiedensten Aspekte des Lebens in Deutschland: seine Exportwirtschaft und starken wirtschaftlichen Beziehungen zu Großbritannien, seine Spitzenstellung in der Forschung, seinen gemeinnützigen Sektor und wie zum Beispiel benachteiligte Kinder gefördert werden, seine Musik – die klassische wie die moderne –  und seine Talente im Sport.“

 

Mental Health Hero-Wettbewerb – Über Facebook werden Personen in Deutschland, die Menschen mit psychischen Erkrankungen helfen, gewürdigt und können für eine Einladung zum königlichen Besuch nominiert werden: 

Parallel zur Bekanntgabe des Programms ruft Botschafter Sir Sebastian Wood unter dem Hashtag #HeldenMelden dazu auf, engagierte Menschen unter www.facebook.com/UKinGermany zu nominieren, die sich dafür einsetzen, die Stigmatisierung von psychischen Krankheiten zu beenden und Betroffenen das Leben zu erleichtern. Am 10. Juli wird der Botschafter, zusammen mit einer Jury, die aus Hermann Gröhe, Teresa Enke, Britta Steffen und Dr. Eckart von Hirschhausen besteht,  eine/n der Nominierten auswählen. Dieser „Mental Health Hero“ wird zu einer Veranstaltung, an der auch das Herzogenpaar während ihres Besuchs teilnimmt, eingeladen. Einen Video-Clip, in dem der Botschafter Näheres erläutert und die Teilnahme­bedingungen bekanntgibt, finden Sie hier.

 Hashtags:

#RoyalVisitGermany2017

#Freundship

 

(10.05.217)

45 Jahre Deutsch-Chinesische Freundschaft 

EAST MEETS WEST – Maritime Seidenstraße

Ausstellung des Guangdong Museums zu Gast im Maritimen Museum

 

Erstmals zeigt das Guangdong Museum seine Schätze in Europa. Im Internationalen Maritimen Museum beginnen diese Woche die aufwändigen Arbeiten, um die Ausstellungsdecks 1 und 2 für die Sonderausstellung aus China vorzubereiten. Mit über 100 wertvollen Exponaten aus fünf Jahrhunderten wird Chinas Handel entlang der maritimen Seidenstraße präsentiert.

 

Die Ausstellung ist Teil des Kulturprogramms, das aus Anlass des 45. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China stattfindet. Bundesweit läuft dazu dieses Jahr ein Festival, dessen Spektrum von Musik, über Tanz und Film bis hin zu Architektur, zeitgenössischer Kunst, Literatur und Philosophie reicht. Das hochkarätige Programm will den Austausch zwischen den beiden Kulturen intensivieren und neue kreative Impulse setzen.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir das Guangdong Museum bei uns zu Gast haben und mit der Sonderausstellung nicht nur die maritime Seidenstraße beleuchten und faszinierende Exponate zeigen, sondern auch die Deutsch-Chinesische Freundschaft weiter ausbauen“, sagt Museumsvorstand Peter Tamm. „Und wir sind natürlich auch sehr stolz, dass sich unsere chinesischen Partner ganz bewusst das IMMH als Ausstellungsort für diese europaweite Premiere ausgesucht haben.“

 

Anfang Juni werden die Schätze aus China in Hamburg ankommen. Ein Team des Guangdong Museums wird die Exponate, darunter kunstvoll gestaltete Schmuckstücke, chinesisches Porzellan und Schriftstücke, in den Vitrinen des Maritimen Museums einrichten. Bis dahin wird im Kaispeicher B eifrig gearbeitet, denn nicht nur die Ausstellungsdecks müssen nach den aus China gesendeten Plänen hergerichtet, sondern auch alle Thementafeln vom Chinesischen ins Deutsche übertragen werden. „Die Verständigung mit unseren Kollegen aus China ist hervorragend. Mit einer reinen Übersetzung der Ausstellungstexte stoßen wir aber manchmal an unsere Grenzen, oft müssen wir gemeinsam nicht nur Worte übersetzen, sondern die tiefere kulturelle Bedeutung finden“, erklärt Gerrit Menzel, Historiker im Maritimen Museum.

 

Im Zentrum der Ausstellung stehen Funde von den Schiffswracks „Nan Hai No.1“ und Nan Ao No.1“, die vor der südchinesischen Küste geborgen wurden. Sie waren entlang der „maritimen Seidenstraße“ unterwegs. Bereits im Mittelalter gelangten über diese Seeverbindung chinesische Luxusgüter in den Orient und von dort über den Zwischenhandel bis nach Europa. Das Netz von Seerouten verband die Küstenregionen des westlichen Pazifik, des indischen Ozeans und des Atlantiks.

 

Die Ausstellung „East meets West – Maritime Seidenstraße“ wird am 8. Juni 2017 eröffnet und ist bis zum 10. September 2017 auf Deck 1 und 2 im Maritimen Museum zu sehen.

 

Begleitend erscheint ein reich bebildertes Ausstellungsbuch in Koehlers Verlagsgesellschaft:

 

Internationales Maritimes Museum Hamburg (Hrsg.)

EAST MEETS WEST

Maritime Seidenstraße

Im 13. bis 17. Jahrhundert

Klappenbroschur I 21 x 26 cm I ca. 160 Seiten I zahlr. Farbfotos,

€ 19,95 I ISBN 978-3-7822-1295-3

 

Mehr Informationen zum Kulturprogramm 45 Jahre Deutsch-Chinesische Freundschaft unter: www.chinaheute45.org

 

Pressekontakt:

Internationales Maritimes Museum Hamburg

Babette Teichmann

Telefon +49 (0) 40 300 92 30-12

Email b.teichmann@imm-hamburg.de

 

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