IMMH

Pressetexte

Internationales Maritimes Museum Hamburg (01.02.2017)

 

  • Neuer Besucherrekord
  • Der millionste Besucher kam aus Übersee
  • Neuer Vorstand bei der Peter Tamm Sen. Stiftung

 

Neuer Besucherrekord

Das Internationale Maritime Museum Hamburg ist weiter auf Erfolgskurs. 2016 konnte mit weit über 125.000 zahlenden Besuchern ein neuer Rekord erreicht werden. Das entspricht einem Plus von über 15% gegenüber 2015. Mehr als 1.200 Besuchergruppen nahmen an dem umfangreichen Führungsangebot des IMMH teil. Von den regelmäßig präsentierten Sonderausstellungen zog das Thema „Frauen an Bord“ die meisten Besucher an. Auch als Event-Location war Hamburgs maritimes Herz wieder sehr gefragt. Mit knapp 100 Veranstaltungen auf insgesamt 5 Veranstaltungsflächen konnte auch hier der Vorjahreserfolg noch verbessert werden.

Das Ehepaar Schmitz (links) wird von Museumsvorstand Lutz Erntges empfangen.

 

Der Millionste Besucher kam aus Übersee

Kurz vor Weihnachten konnte das Internationale Maritime Museum Hamburg seinen Millionsten Besucher seit der Eröffnung im Juni 2008  begrüßen. Amy und Hans-Peter Schmitz aus Kalifornien wurden von Museumsvorstand Lutz Erntges mit einem Blumenstrauß und Gutschein für den Museumshop überrascht. Dass die Jubiläums-Besucher aus dem Ausland kamen, ist keineswegs ungewöhnlich. Der Anteil an ausländischen Gästen ist im IMMH mit mehr als 30% überdurchschnittlich hoch. Am stärksten vertreten sind die Länder Österreich, Schweiz und Skandinavien. Auch der Anteil an Besuchern aus dem asiatischen Raum steigt kontinuierlich an.

 

Neuer Vorstand bei der Peter Tamm Sen. Stiftung

Bereits im vergangenen Herbst hat der am 29. Dezember 2016 verstorbene Stiftungsvorstand und Museumsgründer Prof. Peter Tamm seinen gleichnamigen Sohn in den Vorstand der Peter Tamm sen. Stiftung berufen. Der 49 Jahre alte Schifffahrtskaufmann führt die Verlagsgruppe Tamm Media. Peter Tamm wird das Museum gemeinsam mit Vorstand Lutz Erntges und dem IMMH Team im Sinne des Stifters weiterführen.

Pressekontakt:

Internationales Maritimes Museum Hamburg
Babette Teichmann
Tel.: +49 (40) 300 92 30-12
b.teichmann@imm-hamburg.de

 

Sonderausstellung im Internationalen Maritimen Museum Hamburg „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst – Virtuelles Wasser begreifen“

Zahlreiche Mitmachstationen und Exponate laden dazu ein, dem Thema „Virtuelles Wasser“ in vielfältiger Art und Weise zu begegnen. Besucher der Ausstellung können entdecken, wie bereits kleine Handlungen helfen, viel Wasser zu sparen. Erpumpen Sie sich Ihre Tomate, finden Sie heraus, wie viel Wasser in Ihrem Lieblingssteak steckt oder staunen Sie über die Wassermenge in einem T-Shirt.

Die Annäherung an das Thema erfolgt spielerisch-attraktiv, zum Beispiel durch einen Explainity-Film, der den Begriff „Virtuelles Wasser“ erklärt, oder durch Frühstücksprodukte, die der Besucher scannt. Im Anschluss errechnet ein Computer, wie viel Wasser in dem Frühstück steckt. Ein anderes Beispiel dafür ist ein Exponat, an dem die Besucher entscheiden können, ob sie auf eine bestimmte Art und Weise Papier sparen würden, beispielsweise durch das Beschreiben der Rückseiten von Papier und das Ausdrucken von  ausschließlich notwendigen E-Mails. Liebesbriefe könnten auch auf Rinde, Stoff oder Blüten geschrieben werden, um Papier zu sparen.

Auch gestalterisch wird die Ausstellung leicht präsentiert. Die Informationen zu den einzelnen Themen stehen auf großen Infowänden, die die Form und Farbe des jeweiligen Produktes beziehungsweise Themas haben. Das Thema „Fleisch“ wird beispielsweise auf einem riesigen (ca. 1,5 m² großen) Hamburger und das Thema „Tomate“ auf einer ebenso großen Tomate präsentiert. Insgesamt gibt es 10 Stationen mit solchen Tafeln.

Die Ausstellung „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst – Virtuelles Wasser begreifen“ auf Deck 1 des Museums zeigt globale Zusammenhänge zum „Virtuellen Wasser“ auf und lädt den Besucher ein, im Einzelnen genau hinzuschauen und sich dem Thema auf spielerische Weise zu nähern.
Die Ausstellung ist vom 18.11. bis 15.02.2016 auf Deck 1 des Museums zu sehen.

 

Bundeszuschuss ermöglicht umfassende Digitalisierung des Bestandes

„Maritime Schätze“ werden weltweit zugänglich gemacht

 

Mit jährlich über 100.000 Besuchern, davon sehr vielen aus dem Ausland, gehört das Internationale Maritime Museum Hamburg zu den erfolgreichsten Museen in Deutschland. An der Grenze zwischen historischer Speicherstadt und moderner HafenCity gibt es in Hamburgs Maritimem Herz nicht nur für interessierte Besucher unendlich viel zu sehen und zu entdecken. Auch für Wissenschaftler der Maritimen Welt ist hier mancher Schatz zu heben.

 

„Bewahren, forschen und vermitteln“, nach diesen Zielen des ICOM (International Councel of Museums), kann das IMMH demnächst der Forschung und allen an der Seefahrtgeschichte Interessierten einen Teil seiner Exponate und bisher nicht veröffentlichte Dokumente auf digitalem Weg weltweit zugänglich machen.

 

Zu verdanken ist dies den Hamburger Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs und Rüdiger Kruse. Mit deren Unterstützung kann das Internationale Maritime Museum notwendige Geräte und das Personal für die Digitalisierung historischer Dokumente für die kommenden fünf Jahre finanzieren. Mit 950.000 Euro aus Bundesmitteln wird dieses Projekt gefördert.

 

Die großen Bestände an Dokumenten, Schiffbauplänen, Literatur, Grafiken und vielem mehr, werden jetzt als schützenswertes Kulturgut dauerhaft gesichert. Durch sie kann einerseits die museale Präsentation erweitert, andererseits den historischen Wissenschaften die Arbeit mit den Archivalien, die in Teilen unübertroffen in der Welt sind, auf digitalem Wegen international ermöglicht werden.

 

„Unser Museum und das Archiv sind ein nationales und internationales Kulturerbe von besonderem Rang und ein bedeutendes Forschungsobjekt für die Schifffahrtsgeschichte. Mit der Digitalisierung dieser einzigartigen Bestände ist es weltweit zugänglich und wird dazu beitragen, unser internationales Renommee weiter zu steigern“, so Prof. Peter Tamm. „Johannes Kahrs, Rüdiger Kruse und dem Haushaltsausschuss danke ich herzlich für die Unterstützung“.

 

Zum Archiv.

 

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