IMMH

25. August 2016

Sonderführung durch die Fotoausstellung „Wo der Atlantik auf Europa trifft“

Seit dem 14. Juli zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg die Fotoausstellung „Wo der Atlantik auf Europa trifft“ mit Bildern der Fotografen Peter Haefcke und Michel Pasdzior. Die Ausstellung dokumentiert in beeindruckenden Bildern zahlreiche Reisen quer durch Europa. Am 29. August um 11.00 Uhr laden beide Bildkünstler die Besucher zu einer Führung durch ihre Ausstellung ein.

Die Fotoausstellung wird bis zum 30. Oktobe auf Deck 1 gezeigt.

Die Fotoausstellung wird bis zum 30. Oktober auf Deck 1 gezeigt.

 

Außergewöhnliche Bildsprachen

Die Besucher des Museums dürfen sich am Montag nicht nur auf hohe fotografische Kunst, sondern auch auf zahlreiche Hintergrundgeschichten und Anekdoten freuen, die zur Ausstellung und dem Bildband „Europas Atlantikküste“ führten. Darüberhinaus erläutern die beiden Fotografen ihre sehr unterschiedliche Bildsprache. Während Pasdziors farbige Bilder sich meistens auf den Menschen und seine Spuren an der Küste konzentrieren, hält Haefcke mit seinen schwarz/weiß Aufnahmen den Dialog zwischen Land und Ozean im Bild fest. Die Fotokunsthistorikerin Dr. Henriette Väth-Hinz sagte über die Ausstellung:

„Es sind Bilder, die Wellen schlagen.“

Das IMMH freut sich darauf, Michael Pasdzior und Peter Haefcke erneut im Museum zu begrüßen und den Besuchern die Gelegenheit zu geben, die beiden Meister der Fotografie persönlich kennezulernen.

 

Peter Haefcke und Michael Pasdzior.

Peter Haefcke und Michael Pasdzior.

Die Führung findet am Montag, den 29. August um 11.00 Uhr in der Fotoausstellung auf Deck 1 statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Kosten sind im Eintrittspreis enthalten.

18. August 2016

Schöner denn je: die Lego-Queen Mary 2 auf Deck 1

Die Lego-Künstler Deborah Zeelig und Klaas Meijaard haben knapp über eine Woche lang die Queen Mary 2 auf Deck 1 geputzt, repariert und ausgebessert. Nun können sich die Besucher des Internationalen Maritimen Museums auf ein noch schöneres Modell freuen.

Lego-Queen Mary 2 (Foto: Alan Ginsburg)

(Foto: Alan Ginsburg)

Als heute morgen der rote Vorhang fiel, der die Lego-Queen knapp über eine Woche versteckte, konnte man die Freude in den  Gesichtern der ersten Besucher erkennen. Interessierte hatten sogar Gelegenheit, Klaas Meijaard (der vor 8 Jahre zusammen mit Rene Hoffmeister das Modell im IMMH  baute) und seiner Kollegin Deborah Zeelig bei den letzten Detailarbeiten zuzuschauen und Fragen zu stellen.

Faszination Lego

„Wie lange hat es gedauert, das Schiff zu bauen?“ ,“Wo habt ihr all die Steine hergekriegt?“, „Kann man es kaufen?“. Die Queen auf Deck 1 macht Groß und Klein neugierig. Die Sammlung Peter Tamm beinhaltet zwar unzählige historische Exponate und sogar Modelle aus purem Gold, aber die kleinen Plastik-Bausteine begeistern alle Besucher gleichermaßen. Seit Generationen sind Menschen auf der ganzen Welt mit Lego aufgewachsen und kennen dieses Material gut. Das könnte einer der Gründe sein,  warum das 1 Tonnen schwere Modell eines Kreuzfahrtschiffes die Besucher so fasziniert.

Maßstabgetreu und fantasievoll

Das Schiff und das Blohm + Voss Dock 17 sind realistisch im Maßstab 1:50 nachgebaut worden. Die Figuren wirken entgegen etwas groß, da Lego mit einem Maßstab von 1:45 arbeitet. Überall auf dem Modell und in der Werft findet man skurrile Szenen und außergewöhnliche Figuren. Klaas Meijaard bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Egal! Es ist Lego. Wir bauen uns einfach unsere Fantasie.“ Da geben wir ihm Recht. Denn nur wenn es Spaß gemacht hat, die Leog-Queen zu bauen, macht es auch Spaß, sie sich anzuschauen.