IMMH

15. Juni 2017

Ausstellungstagebuch #13: Das Buch

Begleitend zur Ausstellung, veröffentlicht Koehlers Verlagsgesellschaft das Buch „EAST MEETS WEST„. Herausgeben vom Internationalen Maritimen Museum, stellt es einen Rundgang durch die Sonderausstellung mit erweiterten Texten dar.

„EAST MEETS WEST“: das Buch zur Ausstellung in der Ausstellung

Natürlich kann ein Buch die Aura der Schätze aus Guangdong nicht wiedergeben. Genauso wenig wie es die Atmosphäre der Raumbeleuchtung von Lichtkünstler Simon Lee vermitteln kann. Wer dass erleben möchte, muss in den Kaispeicher B zwischen Speicherstadt und Hamburger HafenCity kommen. Wer aber das Expertenwissen über 500 Jahre Maritime Seidenstraße begreifen und festhalten möchte, für den ist diese Publikation genau richtig.

Auf 160 Seiten wird der Inhalt der Ausstellung präsentiert: die Handels- und kulturellen Beziehungen zwischen China und Europa im 13. bis 17. Jahrhundert. Dabei ist die Perspektive der chinesische Wissenschaftler zum Thema für das westliche Publikum besonders interessant. Die Ausstellungstexte wurden für diese Edition ergänzt. Das Buch zeigt nicht nur alle Exponate der Ausstellung, sie werden durch zahlreiche weitere farbige Abbildungen ergänzt. Die Texte werden in Deutsch und Englisch präsentiert. Übersichtlich und hochwertig aufbereitet, ist es das perfekte Souvenir als Erinnerung an den Ausstellungsbesuch und gleichzeitig ein spannendes Sachbuch.

Eröffnet wird das Buch mit Grußworten vom Kulturminister der Volksrepublik China Luo Shugang, dem Direktor des Chinesischen Amtes für Kulturerbe Liu Yuzhu, Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, dem Direktor des Guangdong Museum Wei Jun, dem Vorstand des IMMH Peter Tamm sowie Zao Yun von der Chinesischen Akademie für Kulturelles Erbe.

Im Museumshop erhältlich.

EAST MEETS WEST, das Buch, ist im Shop des IMMH und online erhältlich.

Ausstellungstagebuch:
Teil 1: Was bisher geschah
Teil 2: Raum schaffen
Teil 3: Die Dschunke
Teil 4: Das Plakat
Teil 5: Die Vitrinen
Teil 6: Der Vertrag
Teil 7: Der Versand
Teil 8: Hintergründe und Informationen
Teil 9: Die Ankunft der Exponate
Teil 10: Der Aufbau der Ausstellung
Teil 11: Die Eröffnung
Teil 12: Das „Wir“

12. Juni 2017

Ausstellungstagebuch #12: Das „Wir“

Prof. Peter Tamm sprach immer gerne von dem „Wir“. Damit meinte der Museumsgründer und leidenschaftliche Sammler, das alles was groß ist, nur durch gemeinschaftliche Arbeit enstehen kann. Die Ausstellung „EAST MEETS WEST – Maritime Seidenstraße“ hat diese Überzeugung auf internationale Weise wieder bestätigt.

Gruppenfoto aufgenommen von Museumsdirektor Ruan Huaduan.

Wenn das „Wir“ wächst

„Auf hoher See, wie im Leben, zählt nur das ‚Wir‘.“

-Prof. Peter Tamm (1928-2016)

Am Freitag den 2. Juni landeten die 6 Kolleginnen Cai Yi Zhi, Huang Xue Feng, Wu Li Nong, Zheng Li, Liu Li, Duan Xiao Hong zusammen mit den Lichtkünstlern Simon Lee und Zeng Riu im Hamburg. Sie alle hatten den langen Weg zwischen Guangzhou in Süd-Ost China und Hamburg angetreten, um im Namen des Guangdong Museum die Exponate der Ausstellung „EAST MEETS WEST“ aufzubauen. Während der folgenden Tage fand eine intensive Zusammenarbeit mit das Team des IMMH statt. Dabei entstand nicht nur eine beeindruckende Sonderausstellung, die die Beziehungen zwischen China und Europa im 13. bis 17. Jahrhundert darstellt; es fand ein zeitgenössischer Austausch zwischen die Kollegen aus Guangdong und dem Team des IMMH statt.

Stärkung muss sein. Das Aufbauteam bestellt beim Catch of the Day.

Wir haben in diesem Tagebuch schon über den Aufbau der Ausstellung geschrieben, und Sie können die Ergebnisse der Arbeit bis zum 10. September bei uns im Museum auf Deck 1 und 2 sehen. Was wir aber an dieser Stelle hervorheben möchten, ist, dass die Zusammenarbeit mit den chinesische Kollegen eine bereichende und tolle Erfahrung gewesen ist. Es war ein Vergnügen zu sehen, wie kulturelle und sprachliche Barrieren überwunden wurden. Wir haben nicht nur voneinander gelernt, es wurden in kürzeste Zeit sogar Freundschaften geschlossen.

Gerrit Menzels gastronomische Lehrstunde.

Dies betrifft auch die Delegationen. die für die Ausstellungseröffnung aus China nach Hamburg reisten: aus Peking der stellvertretende Administrator der staatlichen Kulturerbe-Verwaltung Chinas, Liu Shu Gang, und seine Kollegen Fu Hongling und Peng Xing; und aus die Provinz Guangdong der Direktor der staatlichen Kulturerbe-Verwaltung Guangdong, Long Jia You, der stellvertretende Direktor des Guangdong Museums, Ruan Hua Duan, und die Direktorin des Provinzielles Archäologisches Institut Gaungdong, Cao Jing.

Danke!

Sie alle gehören nun zum „Wir“. Dafür möchte das Internationale Maritime Museum Hamburg Danke sagen.

Ausstellungstagebuch:
Teil 1: Was bisher geschah
Teil 2: Raum schaffen
Teil 3: Die Dschunke
Teil 4: Das Plakat
Teil 5: Die Vitrinen
Teil 6: Der Vertrag
Teil 7: Der Versand
Teil 8: Hintergründe und Informationen
Teil 9: Die Ankunft der Exponate
Teil 10: Der Aufbau der Ausstellung
Teil 11: Die Eröffnung
Teil 13: Das Buch