IMMH

Ausstellungstagebuch #1: Was bisher geschah

Am 8. Juni wird die Ausstellung „EAST MEETS WEST – maritime Seidenstraße im 13. bis 17. Jahrhundert“ im IMMH eröffnet. Das Team des Maritimen Museums arbeitet bei diesem Projekt eng mit dem Guangdong Museum in China zusammen. In den nächsten Wochen werden wir in einer Reihe von Kurzbeiträgen über die Zusammenarbeit mit den Kollegen in China und die Entstehung dieser besonderen Ausstellung berichten.

Die Idee

Im Rahmen des Kulturprogramms aus Anlass des 45. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Deutschland plante  das Guangdong Museum in Guangzhou schon länger eine Ausstellung, die die kommerziellen und kulturellen Beziehungen zwischen China und Europa entlang der maritime Seidenstraße zeigen sollte. Das Guangdong Museum kann für eine solche Ausstellung auf einen beeindruckenden Fundus an Exponaten aus der Zeit zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert zurückgreifen. Das diese wertvollen, teilweise aus gesunkenen Handelsschiffen geborgenen Exponate erstmalig in Europa ausgestellt werden sollen, war von Anfang an Bestandteil des Konzeptes.

Anfang Februar 2017 besuchte Herr Chen Ping, Botschaftsrat für Kultur an der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland das IMMH und schlug dem Museum das Ausstellungsprojekt vor. Der Vorstand des IMMH erkannte sofort die Möglichkeiten, die eine solche Ausstellung bietet und sagte spontan zu.

Herr Chen Ping, Botschaftsrat für Kultur an der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, besuchte das Schaudepot des IMMH Anfang Februar 2017.

Die Planung

Die Museumteams in China und Deutschland begannen sofort mit ihrer Arbeit. Anfang März besuchte eine Delegation des Guangdong Museums in Begleitung von Herr Chen Ping das Maritime Museum in Hamburg. Beim diesem Treffen mit dem Vorstand und den Kuratoren des IMMH wurden wichtige Details geklärt und das gemeinsame Projekt „East meets West“ endgültig beschlossen. In den darauf folgenden Wochen wurden zahlreiche organisatorische und technische Punkte wie Transportlogistik, konservatorische Maßnahmen, räumliche Umgestaltung innerhalb der Dauerausstellung, Produktion der Ausstellungshardware und Entwicklung einer Kommunikationsstrategie abgestimmt.

Im nächsten Kapitel geht es um die räumlichen Veränderungen innerhalb der Dauerausstellung des IMMH, die für die Sonderausstellung notwendig sind.

Ausstellungstagebuch:
Teil 2: Raum schaffen

Teil 3: Die Dschunke

Teil 4: Das Plakat

Teil 5: Die Vitrinen

Teil 6: Der Vertrag

 

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